Was tun bei Starkregen und Überflutung?

Extreme Wetterereignisse mit Starkregen treten zunehmend häufiger auf und können lokal zu großen Beeinträchtigungen führen. Hohe Niederschlagsmengen verursachen besonders umfangreiche Schäden, wenn sie auf Böden fallen, die zu diesem Zeitpunkt bereits wassergesättigt sind. Bei einem derartigen Ereignis können die Wassermassen nicht mehr versickern und im Extremfall kann es zu Überflutungen kommen. 

 

Neben den schnell sichtbaren Schäden an Wegen, Bunkern oder baulichen Einrichtungen, kann stehendes Wasser zu direkten oder indirekten Schädigungen an Gräsern führen. Grundsätzlich toleriert ein Grasbestand eine Überflutung für eine gewisse Zeit ohne größere Probleme. Trotzdem kann aber keine pauschale Einschätzung eines möglichen Schadens erfolgen, da es auch darauf ankommt, wie vital der Grasbestand ist und in welcher Jahreszeit das Ereignis stattfindet. Überflutungen im Frühjahr oder Herbst, zum Zeitpunkt der Vegetationsruhe, richten geringere Schäden an, als im Sommer, bei Sonnen-einstrahlung und hohen Temperaturen. Von großer Bedeutung ist zudem, welche Gräserarten betroffen sind. Während Agrostis stolonifera relativ widerstandsfähig gegen stehendes Wasser ist und bei kühlen Temperaturen sogar fünf bis sechs Tage überstehen kann, muss Lolium perenne dagegen in der Regel nachgesät werden. ...

 

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Foto: GC Schloss Miel
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