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Rasenpflege mit geringem Budget

Für Rasenmeister hält Wiedenmann ein Komplettsortiment bereit, das kaum Wünsche offenlässt. Mit rund 120 Maschinentypen zählen die Schwaben zu den weltgrößten Anbietern der Branche.

 

Doch nicht immer braucht es gleich das ganz große Kaliber, um die Grünfläche aufzubauen und in Schuss zu halten. Mähen, Kehren, Striegeln, Lüften und Nachsäen umfasst der übliche Arbeitslauf, mit dem auch die Saison dieses Jahr wieder beginnt. Kostenbewusste schaffen dieses Arbeitspensum mit den Basisgeräten des Herstellers.

 

Vier Geräte als Basis

Für den Grasschnitt verwenden sie den Sichelmäher Super Pro. Er wird über die Gelenkwelle am Frontanbau des Kompakttraktors angetrieben. Seine spezialbeschichteten DuraBlade-Messer rasieren die Halmspitzen gleichmäßig ab. Die Arbeitsbreite beträgt 130 bis 180 cm. Das Mähdeck ist recht leise – auch wegen der gerundeten Kanten für den verstopfungsfreien Grasfluss.

 

Wird die Mulchoption nicht genutzt, kommt zum Kehren am besten ein Kombi-Gerät wie die RK120Z infrage. Sie nimmt auch Laub, Zweige  und kleinere Äste auf: Das wäre dann der erste Arbeitsgang noch vor dem Mähen. Das Schnittgut gelangt über vier Bürstenleisten in den Sammelbehälter mit 1,6 m3. Auch dieses Gerät wird über Zapfwelle angetrieben, allerdings am Heck. Die Arbeitsbreite beträgt 120 cm.

 

Danach ist Striegeln angesagt. Hierfür hat Wiedenmann die Terra Rake entwickelt. Bei ihr sind die Vertikutierzinken vierreihig angeordnet. Sie werden durch die hohe Fahrgeschwindigkeit in starke Schwingungen versetzt und ziehen den Rasenfilz aus der Grasnarbe. Die Ausleger sind klappbar für Arbeitsbreiten bis 4,6 m. Erhältlich als Anhängegerät und für den Heckdreipunkt. Das Aufsammeln des herausgestriegelten Gutes erledigt wieder die Rk120Z.

 

Für das weite Aufgabenfeld des Aerifizierens, Lockerns und Lüftens empfiehlt Wiedenmann seine Terra Slit. Dem Namen entsprechend wird mit diesem Heckanbaugerät geschlitzt. Dafür steht eine große Auswahl an Messern bis hin zu Hohlzinken bereit. Verdichtungen bis in 20 cm Bodentiefe werden damit beseitigt. Die Hohlspoons stechen den Rasenfilz bis in 8 cm Tiefe aus. Gerade das Aerifizieren hilft dem Rasen zu gesundem Wurzelwachstum. Auch dringt Niederschlag besser in den Boden ein. 160 cm beträgt die Arbeitsbreite. Für die folgende Nachsaat einfach ebenfalls diese Maschine verwenden, mit montierter Nachsaateinheit.

 

Doppelnutzen spart Geld

Unterm Strich: Für die Anbaugeräte, mit dem sich alle Kernaufgaben gut erledigen lassen, sollten Greenkeeper mindestens so viel Investition planen wie für die Anschaffung des reinen Kompakttraktors. Eine gute Wahl angesichts des häufigen Einsatzes im Jahresverlauf, der Kombi-Funktionalität einiger Geräte, der Qualitätswerkzeuge und nicht zuletzt der vielen Ausstattungsoptionen, mit denen sich künftig noch mehr Aufgaben bewältigen lassen.

 

Auf der Facebook-Seite von Wiedenmann findet sich ein aufschlussreicher Videofilm, der alle vorgenannten Gerätschaften im Arbeitseinsatz zeigt. Regelmäßig bietet der Hersteller auch gute Gebrauchtmaschinen an. Neugeräte werden am besten beim Händler begutachtet.

 

Weitere Informationen: www.wiedenmann.com 

Darf es auch nur das Nötigste sein? Profigeräte für kleines Geld von Wiedenmann, zum Mähen, Grasaufnehmen, Aerifizieren einschließlich Nachsäen und Vertikutieren (v.l.n.r.) (Foto: Darkmoon Art/Wiedenmann)
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