Pressefundstücke

In der Vergangenheit haben wir immer wieder beispielhaft auf TV-Auftritte, Interviews und Beiträge mit unseren Experten und Praktikern aus der Rasenszene verwiesen. Damit soll weniger das persönliche Ego der Betroffenen befeuert werden, vielmehr geht es darum, aufzuzeigen, wie sehr die Professionalisierung in der Rasenpflege immer breitere Bevölkerungsschichten erreicht. Drei Pressefundstücke mit unterschiedlichen Leserschichten sollen diesmal aufgeführt werden:

 

Jan Andreas, HGK Frankfurter GC

Zeitschrift Barbara, Verlagshaus Gruner + Jahr, April 2021

Mit einer vollformatigen, sympathischen Aufmacherseite wird Jan Andreas mit einer Story eingebunden, in der er seine Arbeit mit allen Höhen und Tiefen beschreibt. Insbesondere der Gedanke, die nachhaltig-ökologische Pflege und Sport in Einklang zu bringen, werden herausgestellt – in einer direkten und ehrlichen, humorvollen Sprache, die gut zum Beruf der Platzpflege(r) passt.

 

Prof. Martin Bocksch, Agrarbiologe und Dozent an der HS Geisenheim

Der Spiegel, Nr. 22 / Mai 2022

Im Spiegel-Interview muss Rasen-Experte Martin Bocksch ganz weit ausholen, geht es bei den Fragen des Reporters doch um sehr allgemeine Fragen zur Pflege des gewöhnlichen Hausgartens. Wie oft sollte ich wie hoch mähen? Was kann ich gegen Moss und Unkräuter tun u.v.m. Zugegeben lässt einen der Beitrag mit den geduldigen Antworten des Fachmanns ein wenig schmunzeln, referiert Bocksch bei Tagungen der professionellen Rasenszene doch eher zu wissenschaftlichen Themen. Vielleicht ist es aber gerade diese sympathische und verständliche Art, die den Artikel gut lesbar macht und die Rasenszene in einem sehr positiven Licht erscheinen lässt.

 

Dr. Klaus Müller-Beck, Ehrenmitglied DRG und GVD

Süddeutsche Zeitung, Nr. 133 / Juni 2022

In einem ganzseitigen Beitrag geht es „In aller Kürze“, so der Titel, äußerst humorvoll um die Alltagsprobleme in Hausgärten, wenn beispielsweise das Geräusch des Mähroboters stört, oder das „Hindernis“ Kinderspielzeug den Tatendrang der „kleinen Brummer“ bremst. Die Anschauungen, wie ein gepflegter Garten auszusehen hat, sind vielfältig: Klar sei aber auch, dass ein „schöner“ Rasen einiges an Pflege bedarf – und hier kommt Rasen-Experte Dr. Klaus-Müller-Beck ins Spiel, der „logisch“ zur Kategorie „fleißig“ zählt, an dieser Stelle aber auf verschiedene Trends in Gärten hinweist, von Zier- bis naturbelassenen Gärten. Sein Credo: „Jeder soll in seinem Garten machen, was er will“, denn „die Leute wollen auch mal chillen“ – und wo ginge das besser als im eigenen (individuell gepflegten) Garten?   

 

Autor: Stefan Vogel | Greenkeepers Journal 2/2022

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