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Ryder Cup und Presidents Cup verschoben

Corona wirbelt Golf-Turnierpläne durcheinander

Die aktuelle Corona-Krise hat die Kalender der European Tour und US PGA Tour bereits kräftig durcheinandergewirbelt, die 149ste The Open – immerhin das älteste Major der Welt – wurde bereits auf das kommende Jahr verschoben. Nun haben Sicherheitsbedenken hinsichtlich der Gesundheit von Spielern und Zuschauern für eine weitere Verlegung gesorgt: Der Ryder Cup, ursprünglich vom 22. bis 27. September 2020 in Whistling Straits (Kohler, Wisconsin) geplant, wird auf den 21. bis 26. September 2021 verschoben. Mit Ausnahme des Zweiten Weltkriegs gab es eine solche Verschiebung bisher nur 2001 aufgrund von 9/11.

 

➜ siehe auch den Beitrag „Let‘s go, Europe! Ryder Cup 2018 – ein Nachbericht“ 

 

Mit dieser Verlegung rückt der Ryder Cup, das wohl bedeutendste Team-Event des Golfsports, wieder auf seinen 1927 begründeten Termin in ungeraden Kalenderjahren.

 

Für und Wider einer Verlegung wurden unter Fans und Profis in den vergangenen Wochen intensiv diskutiert. Letztlich ausschlaggebend dürfte gewesen sein, dass Covid-19 sich Anfang Juli in den USA weiterhin spürbar ausbreitete. Gerade die Gesundheitsbehörden meldeten daher Zweifel an, dass das Event im September sicher mit Zuschauern durchgeführt werden könne. Kaum ein anderes Event lebt jedoch derart durch und mit den Zuschauern wie der Ryder Cup – kaum ein Turnier lebt mehr von Emotionen und der Interaktion der Stars mit ihren Fans. Die Vorstellung, einen Ryder Cup ohne Zuschauer und somit als reines TV-Event durchzuführen, fand dann offensichtlich wenig Beifall bei den Entscheidern.

 

In Folge der Verschiebung wurde auch der Qualifikationsmodus angepasst, der Rest der Saison 2020 fließt nicht mehr in die Wertung ein. Stattdessen soll die Turniersaison 2021 deutlich stärker für die Teamqualifikation berücksichtigt werden. Zuschauer, die bereits Tickets für 2020 erworben haben, können diese entweder zum neuen Termin im Folgejahr nutzen oder sich erstatten lassen.

 

Welche finanziellen Folgen diese Entscheidung vor allem auf die wirtschaftliche Situation der europäischen Tour haben wird, ist derzeit noch nicht absehbar. Schließlich galt gerade der Ryder Cup als eine der wichtigsten Einnahmequellen – und die durch Absagen und Verschiebungen in 2020 sicherlich ebenfalls stark gebeutelte European Tour gilt manchen Experten schon seit Monaten angesichts ihrer im Vergleich zur US PGA Tour deutlich schwächeren wirtschaftlichen Position als Übernahmekandidat. Aber vielleicht beinhaltet die Verschiebung ja auch eine finanzielle Regelung zwischen den Partnern, um die Folgen des Terminwechsels abzufedern.

Die aktuelle Corona-Krise hat die Kalender der European Tour und US PGA Tour bereits kräftig durcheinandergewirbelt, die 149ste The Open – immerhin das älteste Major der Welt – wurde bereits auf das kommende Jahr verschoben. Nun haben Sicherheitsbedenken hinsichtlich der Gesundheit von Spielern und Zuschauern für eine weitere Verlegung gesorgt: Der Ryder Cup, ursprünglich vom 22. bis 27. September 2020 in Whistling Straits (Kohler, Wisconsin) geplant, wird auf den 21. bis 26. September 2021 verschoben. Mit Ausnahme des Zweiten Weltkriegs gab es eine solche Verschiebung bisher nur 2001 aufgrund von 9/11.

 

➜ siehe auch den Beitrag „Let‘s go, Europe! Ryder Cup 2018 – ein Nachbericht“ 

 

Mit dieser Verlegung rückt der Ryder Cup, das wohl bedeutendste Team-Event des Golfsports, wieder auf seinen 1927 begründeten Termin in ungeraden Kalenderjahren.

 

Für und Wider einer Verlegung wurden unter Fans und Profis in den vergangenen Wochen intensiv diskutiert. Letztlich ausschlaggebend dürfte gewesen sein, dass Covid-19 sich Anfang Juli in den USA weiterhin spürbar ausbreitete. Gerade die Gesundheitsbehörden meldeten daher Zweifel an, dass das Event im September sicher mit Zuschauern durchgeführt werden könne. Kaum ein anderes Event lebt jedoch derart durch und mit den Zuschauern wie der Ryder Cup – kaum ein Turnier lebt mehr von Emotionen und der Interaktion der Stars mit ihren Fans. Die Vorstellung, einen Ryder Cup ohne Zuschauer und somit als reines TV-Event durchzuführen, fand dann offensichtlich wenig Beifall bei den Entscheidern.

 

In Folge der Verschiebung wurde auch der Qualifikationsmodus angepasst, der Rest der Saison 2020 fließt nicht mehr in die Wertung ein. Stattdessen soll die Turniersaison 2021 deutlich stärker für die Teamqualifikation berücksichtigt werden. Zuschauer, die bereits Tickets für 2020 erworben haben, können diese entweder zum neuen Termin im Folgejahr nutzen oder sich erstatten lassen.

 

Welche finanziellen Folgen diese Entscheidung vor allem auf die wirtschaftliche Situation der europäischen Tour haben wird, ist derzeit noch nicht absehbar. Schließlich galt gerade der Ryder Cup als eine der wichtigsten Einnahmequellen – und die durch Absagen und Verschiebungen in 2020 sicherlich ebenfalls stark gebeutelte European Tour gilt manchen Experten schon seit Monaten angesichts ihrer im Vergleich zur US PGA Tour deutlich schwächeren wirtschaftlichen Position als Übernahmekandidat. Aber vielleicht beinhaltet die Verschiebung ja auch eine finanzielle Regelung zwischen den Partnern, um die Folgen des Terminwechsels abzufedern.

Die Rosskastanie wurde vom Kuratorium des Baumes 2005 zum Baum des Jahres gewählt.

 

Die Rosskastanie ist ein sommergrüner Laubbaum von stattlicher Gestalt. Sie ist schnellwüchsig und erreicht eine Höhe von bis zu 30 Metern mit einer Kronenbreite von 15-20 Metern. Die Krone kann etwas unregelmäßig geformt sein, weil einige Äste aus dem sogenannten Kronenverbund herauswachsen; dadurch entsteht eine wolkig aussehende Oberfläche der Krone. Die Baumkrone sitzt auf einem relativ kurzen Stamm, der sich frühzeitig am Stammkopf verzweigt. Eine durchgehende Hauptachse ist in der Krone nicht zu finden.

 

Vor den Eiszeiten war die Rosskastanie bei uns einheimisch, hat aber eine „Rückwanderung“ nicht vollzogen. Erst Ende des 16. Jahrhunderts erhielt der Botaniker und Arzt Carolus Clusius in Wien einige Samen, 1603 soll sie in den Gärten des Schönbrunner Schlosses in Wien zum ersten Mal erblüht sein. In der Barockzeit war sie sehr beliebt; sie wurde in Gärten und als Alleebaum kultiviert. Im 17. Jahrhundert kamen dann Samen nach England, Frankreich und Holland.

 

Natürliche Vorkommen der Rosskastanie in Nordgriechenland wurden erst 1879 entdeckt, ein paar Jahre später wurde sie auch in Bulgarien nachgewiesen. Heute ist sie mit zerstreuten Vorkommen in Berg- und Schluchtwäldern der nördlichen Balkanhalbinsel (Albanien, Bulgarien und Griechenland) verbreitet.

 

Die Gattung Aesculus umfasst 13 Arten, die in Nordamerika, Südosteuropa und Süd- und Ostasien vorkommen. Einige werden auch bei uns kultiviert.

 

In Bauernhöfen wurde die Rosskastanie als sogenannter Hofbaum, meistens in der Nähe der landwirtschaftlichen Gebäude, gepflanzt. Schließlich erlangte sie in Biergärten große Beliebtheit, vor allem wegen des intensiven Schattens, den sie mit ihren großen Blättern spendet. Die Rosskastanie verbinden wir aber auch mit einem Innenhof oder einem Garten und einer Bank rings um den Stamm, eine gemütliche Atmosphäre ausstrahlend.

Folgen der Ryder Cup-Verschiebung auf ­weitere Team-Events

Mit der Verschiebung des Ryder Cups 2020 geht auch eine Verschiebung aller künftigen Team-Events einher. Die nächsten Ryder Cups auf europäischem Boden verschieben sich auf 2023 (Marco Simone Golf and Country Club, Italien) und 2027 (Adare Manor, Irland). Auch der Presidents Cup wechselt in Folge der Verschiebung wieder auf seinen früheren Platz, die geraden Jahre. Der ursprünglich für Herbst 2021 geplante Wettbewerb zwischen den USA und dem internationalen Team (außer Europa) im Quail Hollow Club (Charlotte, North Carolina) rückt nun auf den 19. bis 25. September 2022 vor.

Folgen der Ryder Cup-Verschiebung auf ­weitere Team-Events

Mit der Verschiebung des Ryder Cups 2020 geht auch eine Verschiebung aller künftigen Team-Events einher. Die nächsten Ryder Cups auf europäischem Boden verschieben sich auf 2023 (Marco Simone Golf and Country Club, Italien) und 2027 (Adare Manor, Irland). Auch der Presidents Cup wechselt in Folge der Verschiebung wieder auf seinen früheren Platz, die geraden Jahre. Der ursprünglich für Herbst 2021 geplante Wettbewerb zwischen den USA und dem internationalen Team (außer Europa) im Quail Hollow Club (Charlotte, North Carolina) rückt nun auf den 19. bis 25. September 2022 vor.

Autor: Michael Althoff | golfmanager 3+4/2020

 

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Autor: Michael Althoff | golfmanager 3+4/2020

 

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