Change-Prozess mit neuem Management, ­eigenem Pflege-Team und Fuhrpark

Zum Schloss Reichmannsdorf  in Oberfranken/Bayern gehört ein Hotel mit Restaurant und ein 18-Löcher-Golfplatz inmitten seiner Schlossparkanlage. Die barocke Kulisse, kombiniert mit modernem Design, bietet nicht nur für Tagungs- und Feriengäste extravagantes Flair, sondern auch für Veranstaltungen und Feierlichkeiten eine stilvolle Location mit Schlossatmosphäre. Der Neubau umfasst 71 Zimmer und 4 Suiten. Im Schlossrestaurant wird eine gehobene regionale Küche angeboten. Das Hotel hatte Corona- und baubedingt erst wieder ab dem 01.07.2021 geöffnet. Die Zeit bis zur Wiedereröffnung wurde genutzt, um sich personell neu aufzustellen und Renovierungsmaßnahmen durchzuführen. Seit 01.04.2021 ist Thorsten Dressler neuer Hotel- und Golfmanager des 4-Sterne-Hauses.

 

In der fränkisch-idyllischen Steigerwald-Landschaft liegt die 18-Löcher-Golfanlage inmitten von Wald, Wiesen und Weihern. Der Golfplatz bietet einen ganzjährigen Spielbetrieb (Hauptsaison März bis November) und eine Golfschule mit zwei Trainern. In den Wintermonaten wird auf Winterspielbetrieb umgestellt. Der Platz bietet aufgrund seiner Steigungen immer wieder neue Herausforderungen. „Highlight des Golfplatzes ist der imposante Blick von Bahn 11 auf das Schloss und die Bahn 18, auf der man über den Schlossweiher in Richtung Schloss zum Green abschlägt“, erzählt Thorsten Dressler begeistert.

 

Die Gesamtgröße der Anlage mit Obstbaumbestand beträgt 60 Hektar, 25 Hektar Grünfläche davon werden gemäht. Head-Greenkeeper Stefan Jödicke ist schon seit vier Jahren auf der Anlage tätig und für administrative Aufgaben wie z.B. die Planung oder den Einkauf von Material und Maschinen zuständig. Auch auf der Golfanlage machte der Change-Prozess nicht halt. So wurde die Anlage zuvor von einem Dienstleister gepflegt. Heute beschäftigt der Club eigenes Personal und hat eigene Pflegemaschinen.

 

Höhenunterschiede als Herausforderung an Spiel und Maschinenpark

Die Besonderheit des Platzes, nicht nur beim Spiel, ist der Höhenunterschied. Die Schräglagen und Apfelbäume erhöhen nicht nur den Schwierigkeitsgrad des Golfs, sondern auch bei der Pflege des Rasens und somit auch an die Pflegemaschinen. So bedarf es Maschinen, die mit den Steigungen kein Problem haben und sich einfach um Bäume herumlenken lassen. Dabei setzt man auf Maschinen von Toro: Zwei Groundsmaster 4700 für die Fairways und das Semi Rough, einen Groundsmaster 4000, für die Grüns sind zwei Greensmaster 3420 im Einsatz, ein Bunkerrechen Sand Pro und ein Transportfahrzeug Workman HDX. Die Grüns und Abschläge werden mit Toro-Regnern bewässert.

 

Ganz neu ist der Toro Outcross 9060 im Einsatz, er wird anstatt eines Traktors und eines zusätzlichen Workmans verwendet. Der Outcross beschädigt durch seine Feinprofil-Reifen den empfindlichen Golfrasen nicht, zudem hat er eine Vierradlenkung und einen Vierradantrieb. Dieser kann über eine Zapfwelle verschiedene Anbaugeräte z.B. ein Häcksler, ein Aerifizierer, einen Düngerstreuer betreiben und hat eine Frontladetechnik integriert. Die Ladepritsche kann für den Transport von Schüttgut verwendet werden. Überzeugend ist die einfache Handhabung bei der Programmierung der Anbaugeräte und die eigentliche Bedienung bei der Benutzung der Maschine. Bereits 10 Anbaugeräte wurden in den Outcross einprogrammiert. So müssen die Parameter nicht jedes Mal neu eingestellt werden, sondern bleiben im System abgespeichert.

 

Wenn sie sich noch etwas wünschen dürften, dann wäre es ein kleinerer Grünsmäher und ein eigenes Aerifizierer-Anbaugerät, da dies sonst immer gemietet wird. Aktuell werden dann noch alle Maschinen mit dem Toro System MyTurf Pro vernetzt, welches die Betriebsstunden der Maschinen erfassen und hilfreich sein soll bei der Organisation des Inventars, der Wartung und der Bestellung von Ersatzteilen. Stets an der Seite als Servicepartner steht die Firma Müller Landtechnik. Artur Büttner, Verkauf und technischer Support, ist als direkter Ansprechpartner immer verfügbar, wenn nötig, stellt Stefan Jödicke zufrieden mit der Partnerschaft fest. Der Change--Prozess ist auf jeden Fall in allen Bereichen in vollem Gange.

 

Kontakt: www.toro.com 

Mit dem „roten“ Maschinenpark in Reichmannsdorf (v.l.): Stefan Jödicke (Head-Greenkeeper), Thorsten Dressler (Hotel- & Golfmanager), Artur Büttner (Müller Landtechnik), Jan Winkler (Toro)
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