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SGA: Nachhaltige Rasenpflege von Düngerherstellung bis Rasenpflege

Greenkeeper Weiterbildungstag 2019

Der diesjährige Greenkeeper-Weiterbildungstag fand bei der Firma Hauert in Grossaffoltern/Suberg statt und wurde durch die Firma SWISS GREEN bei Golf Limpachtal organisiert. Über fünfzig Greenkeeper fanden den Weg am 20. August zur Firma Hauert, der einzigen Düngerproduktionsstätte der Schweiz.

Der diesjährige Greenkeeper-Weiterbildungstag fand bei der Firma Hauert in Grossaffoltern/Suberg statt und wurde durch die Firma SWISS GREEN bei Golf Limpachtal organisiert. Über fünfzig Greenkeeper fanden den Weg am 20. August zur Firma Hauert, der einzigen Düngerproduktionsstätte der Schweiz.

 

Die Blätter sind handförmig geteilt, in der Regel besteht ein Laubblatt aus fünf bis sieben Fiederblättern, die allesamt am Ende des Stieles stehen, aber unterschiedliche Größe haben; in jedem Fall ist das mittlere Fiederblatt das Größte. Diese sind in der Winterknospe „sorgfältig“ entlang der Blattnerven gefaltet und tragen in diesem Stadium ein dichtes Haarkleid (Abbildung 3). Im Laufe der nächsten Tage schieben sie sich vollständig aus der Knospe; zunächst hängen die Fiederblätter schlaff herunter (Abbildung 4). In diesem Stadium sind bereits einige Blütenstände zu sehen; diese stehen am Ende des in diesem Jahr gebildeten Sprossabschnittes und beschließen das diesjährige Sprosswachstum. Die Blütenknospen zeigen sich zu diesem Zeitpunkt nur als kleine Kugeln, die Kegelform der Blütenstände ist aber bereits zu erkennen. Es ist bewundernswert, dass der gesamte diesjährige Trieb samt Blütenstand in der Winterknospe vorhanden ist und bei entsprechenden Temperaturen nur aus der Knospe „herausgeschoben“ werden muss (Abbildung 5).

 

In den Blättern ist das Festigungsgewebe nunmehr erstarkt, so dass diese ihre endgültige Position einnehmen. Diesen ganzen Vorgang können Sie innerhalb weniger Tage Anfang April verfolgen, gewissermaßen in der Zeitlupe werden Sie die Entwicklung sehen und vielleicht sogar staunen.

 

Die großen Blütenstände (Abbildung 6) sind bereits Ende April voll entwickelt. Sie bestehen aus zahlreichen Teilblütenständen, die entlang der aufrechten Blütenstandsachse stehen. Innerhalb eines Teilblütenstandes erfolgt das Aufblühen in strenger Abfolge, die innersten Blüten starten zuerst.

Nach einer kurzen Einführung des Geschäftsführers und Firmenbesitzers Phi­lipp Hauert und dem SWISS GREEN Geschäftsführer Rolf Bernhard, konnten die Teilnehmer selber sehen, wie aus den verschiedenen Rohstoffen, mittels der neuen Düngerproduktionsmaschine „Granutec“, jene Dünger hergestellt werden, welche sie selbst auf ihren Sport- und Golfplätzen ausbringen. Das Herzstück ist die Dosierungsanlage, mit der bis zu fünf Maschinen und fünf unterschiedliche Rezepte/Mischungen gleichzeitig auf Kundenwunsch hergestellt werden können.

 

Nach der Besichtigung der Produktionsstätte wurde ein kleines Abschiedsgeschenk aus dem Hause Hauert offeriert und die Teilnehmer verschoben sich für das Mittagessen und den restlichen Teil des Weiterbildungstages zum Golfplatz Limpachtal.

 

Den Nachmittagsteil eröffnete Rolf Bernhard, welcher die Firmenstruktur von SWISS GREEN vorstellte. Danach ging es für den praktischen Teil mit Bruno Edelmann (Fachberater Golf Course Management bei SWISS GREEN) auf die Golfanlage. Im Vordergrund standen vor allem nachhaltige, mechanische Pflegemethoden, welche SWISS GREEN standortgerecht aufgrund Analysen während des Jahres auf zahlreichen Golfanlagen durchführt. Jürg Suter von der Firma Gemac präsentierte die Koro Field-Topmaker Maschine der Firma SWISS GREEN, Eric Hardman von der Firma Novokraft AG/Airter zeigte den Teilnehmern zudem den Einsatz des Airter (light 14116), welcher trotz strömendem Regen die Rasentragschicht des Grüns belüften konnte. Den Teilnehmern wurde somit die gesamte Wertschöpfungskette der nachhaltigen Rasenpflege von der Düngerherstellung, Beratung und Rasenpflege erklärt.

Nach einer kurzen Einführung des Geschäftsführers und Firmenbesitzers Phi­lipp Hauert und dem SWISS GREEN Geschäftsführer Rolf Bernhard, konnten die Teilnehmer selber sehen, wie aus den verschiedenen Rohstoffen, mittels der neuen Düngerproduktionsmaschine „Granutec“, jene Dünger hergestellt werden, welche sie selbst auf ihren Sport- und Golfplätzen ausbringen. Das Herzstück ist die Dosierungsanlage, mit der bis zu fünf Maschinen und fünf unterschiedliche Rezepte/Mischungen gleichzeitig auf Kundenwunsch hergestellt werden können.

 

Nach der Besichtigung der Produktionsstätte wurde ein kleines Abschiedsgeschenk aus dem Hause Hauert offeriert und die Teilnehmer verschoben sich für das Mittagessen und den restlichen Teil des Weiterbildungstages zum Golfplatz Limpachtal.

 

Den Nachmittagsteil eröffnete Rolf Bernhard, welcher die Firmenstruktur von SWISS GREEN vorstellte. Danach ging es für den praktischen Teil mit Bruno Edelmann (Fachberater Golf Course Management bei SWISS GREEN) auf die Golfanlage. Im Vordergrund standen vor allem nachhaltige, mechanische Pflegemethoden, welche SWISS GREEN standortgerecht aufgrund Analysen während des Jahres auf zahlreichen Golfanlagen durchführt. Jürg Suter von der Firma Gemac präsentierte die Koro Field-Topmaker Maschine der Firma SWISS GREEN, Eric Hardman von der Firma Novokraft AG/Airter zeigte den Teilnehmern zudem den Einsatz des Airter (light 14116), welcher trotz strömendem Regen die Rasentragschicht des Grüns belüften konnte. Den Teilnehmern wurde somit die gesamte Wertschöpfungskette der nachhaltigen Rasenpflege von der Düngerherstellung, Beratung und Rasenpflege erklärt.

 

Die Blätter sind handförmig geteilt, in der Regel besteht ein Laubblatt aus fünf bis sieben Fiederblättern, die allesamt am Ende des Stieles stehen, aber unterschiedliche Größe haben; in jedem Fall ist das mittlere Fiederblatt das Größte. Diese sind in der Winterknospe „sorgfältig“ entlang der Blattnerven gefaltet und tragen in diesem Stadium ein dichtes Haarkleid (Abbildung 3). Im Laufe der nächsten Tage schieben sie sich vollständig aus der Knospe; zunächst hängen die Fiederblätter schlaff herunter (Abbildung 4). In diesem Stadium sind bereits einige Blütenstände zu sehen; diese stehen am Ende des in diesem Jahr gebildeten Sprossabschnittes und beschließen das diesjährige Sprosswachstum. Die Blütenknospen zeigen sich zu diesem Zeitpunkt nur als kleine Kugeln, die Kegelform der Blütenstände ist aber bereits zu erkennen. Es ist bewundernswert, dass der gesamte diesjährige Trieb samt Blütenstand in der Winterknospe vorhanden ist und bei entsprechenden Temperaturen nur aus der Knospe „herausgeschoben“ werden muss (Abbildung 5).

 

In den Blättern ist das Festigungsgewebe nunmehr erstarkt, so dass diese ihre endgültige Position einnehmen. Diesen ganzen Vorgang können Sie innerhalb weniger Tage Anfang April verfolgen, gewissermaßen in der Zeitlupe werden Sie die Entwicklung sehen und vielleicht sogar staunen.

 

Die großen Blütenstände (Abbildung 6) sind bereits Ende April voll entwickelt. Sie bestehen aus zahlreichen Teilblütenständen, die entlang der aufrechten Blütenstandsachse stehen. Innerhalb eines Teilblütenstandes erfolgt das Aufblühen in strenger Abfolge, die innersten Blüten starten zuerst.

Zum Schluss konnten die Teilnehmer noch einen von der Firma Novokraft gesponserten Apéro zu sich nehmen, um danach gestärkt und mit viel wertvollem neuen Wissen die Rückfahrt anzutreten.

 

Ein großes Dankeschön gilt Bruno Edelmann und der Firma Hauert/SWISS GREEN für die Organisation und das Sponsern des Mittagessens. Ebenfalls sei Eric Hardman von der Firma Novokaft gedankt, Jürg Suter von der Firma Gemac und dem gesamten Greenkeeper-Team vom Golf Limpachtal unter der Führung von Gabriel Diederich, welche uns diesen Weiterbildungstag ermöglichten!

 

Autor: Adrian Schwarz | Greenkeepers Journal 3/2019

 

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Zum Schluss konnten die Teilnehmer noch einen von der Firma Novokraft gesponserten Apéro zu sich nehmen, um danach gestärkt und mit viel wertvollem neuen Wissen die Rückfahrt anzutreten.

 

Ein großes Dankeschön gilt Bruno Edelmann und der Firma Hauert/SWISS GREEN für die Organisation und das Sponsern des Mittagessens. Ebenfalls sei Eric Hardman von der Firma Novokaft gedankt, Jürg Suter von der Firma Gemac und dem gesamten Greenkeeper-Team vom Golf Limpachtal unter der Führung von Gabriel Diederich, welche uns diesen Weiterbildungstag ermöglichten!

 

Autor: Adrian Schwarz | Greenkeepers Journal 3/2019

 

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