Gute Gründe für die Ausbildung zum PGA Golfprofessional


Wer einen Fünfjährigen fragt, was er denn einmal werden möchte, erhält Antworten wie Feuerwehrmann!, Pilot!, Fußballer! Die meisten PGA Golfprofessionals haben diese Frage im Alter von fünf Jahren wohl so oder ähnlich beantwortet, und erst später festgestellt, dass sie eigentlich viel lieber Golflehrer werden wollen. Die Ausbildung zum PGA Golfprofessional eröffnet heute mehr denn je einen Arbeitsmarkt, der so vielfältig ist wie der kaum einer anderen Profession. Und es gibt auch für Clubs gute Gründe, PGA Golfprofessionals auszubilden.

Die Ausbildung zum Fully Qualified PGA Golfprofessional ist eine dreijährige Berufsausbildung, in der alle fachlichen Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten vermittelt werden, um erfolgreich als Golfprofessional zu arbeiten. Sie gilt als eine der besten und umfangreichsten Golflehrer-Ausbildungen in Europa und als fundierter Start einer Karriere im Golf. Sie findet üblicherweise in Vollzeit in einem Betrieb statt, überbetriebliche Seminare umfassen zudem rund 700 Unterrichtseinheiten. Alternativ kann sie auch berufsbegleitend absolviert werden. Jedes Jahr schlagen rund 60 neue Azubis diesen Berufsweg ein. PGA Golfprofessionals genießen hohes Ansehen und gehen, so das Ergebnis einer Umfrage unter den Mitgliedern der PGA of Germany, einer „sehr befriedigenden und zufriedenstellenden Tätigkeit“ nach. Längst ist der PGA Golfprofessional dabei weit mehr als nur Schwungunterweiser: Die hochkarätige Ausbildung öffnet das Tor zum gesamten Berufsfeld Golf.

Wer am 1. Februar 2017 mit der dreijährigen Berufsausbildung zum Fully Qualified PGA Golfprofessional beginnen will, muss noch in diesem Jahr den obligatorischen PGA PreCourse absolvieren. Meldeschluss ist der 6. Juli. Teilnehmen kann, wer eine Stammvorgabe von mindestens -18,4 hat und zumindest 17 Jahre alt ist. Absolventen des PGA PreCourses beziehungsweise Inhaber einer DGV C-Trainerlizenz können jeweils am 1. Februar eines Jahres in die Modulausbildung I einsteigen, sofern sie deren Eingangstest, der zeitgleich mit der Prüfung des PreCourses stattfindet, erfolgreich bestanden, das 18. Lebensjahr vollendet sowie eine Stammvorgabe von mindestens -12,4 und einen Schulabschluss vorzuweisen haben. Zumeist ist auch ein Ausbildungsvertrag mit einem Golfbetrieb eine weitere Zugangsvoraussetzung. Dieser Ausbildungsvertrag kann entweder zwischen dem Auszubildenden und einem Unternehmen – etwa dem Golfclub oder der Betreibergesellschaft der Golfanlage – oder aber auch direkt zwischen dem Auszubildenden und seinem Ausbilder, einem PGA Golfprofessional mit Ausbildungsberechtigung, abgeschlossen werden.

Für Clubs und Interessenten gleichermaßen interessant 
Clubs, die unter ihren Mitgliedern potenzielle Interessenten für den Beruf des PGA Golfprofessionals erkennen, sollten diese ermutigen, diesen Traumberuf zu ergreifen – auch im eigenen Interesse. Die Ausbildung des Golflehrer- Nachwuchses ist nämlich für Golfclubs und PGA Golfprofessionals aus vielerlei Gründen interessant. Zum einen ist es durchaus zulässig, einen Azubi als unterstützende Arbeitskraft einzusetzen. Zum anderen stellt die Beschäftigung eines Arbeitnehmers für Professionals, die nicht von der gesetzlichen Rentenversicherungspflicht befreit wurden, die Chance dar, einer Versicherungspflicht bei der Deutschen Rentenversicherung zugunsten einer privaten Altersvorsorge zu entgehen.

Alle Infos zur Ausbildung zum Fully Qualified PGA Golfprofessional gibt‘s unter www.pga.de. Details zu rechtlichen Aspekten und Musterverträge für Vereinbarungen zwischen Pros, Azubis und Clubs beinhaltet das PGA pro!package, welches Mitgliedern der PGA of Germany kostenfrei auf www.pga.de zum Download zur Verfügung steht. Golfclubs können es gegen eine Schutzgebühr unter info (at) pga.de anfordern.

Autoren: Dr. Andreas Katzer & Matthias Lettenbichler

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