Footgolf auf Deinster Mühle

Tim Steffens ist Betreiber der Golfanlage Gut Deinster Mühle, seine Schwester Julia ist für das Tagungshaus zuständig und die Geschäftsführung teilt er sich mit Hinrich Hauschild. Mittlerweile ist die Golfanlage 25 Jahre alt und wurde von Steffens Vater Jan begründet. Anerkannt ist Tim Steffens für seine Ideen. Mit seinem Credo: „Wir müssen Leute auf die Anlage bringen“, meint er auch die Vermarktung der 18-/6-Löcher, die der von David Krause designte Platz im Stile eines klassischen Parkland-Courses aufweist.

Stellplätze für „Wohnmobilisten“ sind eine Idee, die Steffens in Zeiten stärkerer Nachfrage nach Caravaning auf seiner Website umsetzt. Fünf Stück gibt es derzeit kostenfrei, 2-3 Stromsäulen sind geplant.

Interessant ist das in den regulären Golfplatz integrierte Projekt „Footgolf“. Derzeit sind bei je 9 Löchern 18 Löcher Footgolf fest eingebunden, also insgesamt 36, sechs zusätzliche gibt es auf dem Übungsareal. Footgolf wird dabei mit regulären Fußbällen gespielt, zur Schonung des Geländes sieht das Regelwerk vor, dass entweder Schuhe mit Multinockensohle sowie Schuhe für Turn- oder Hallenböden erlaubt sind. Stollenschuhe sind ausdrücklich nicht gestattet. In der Praxis werden ab 20 Interessenten neun Golf-Löcher für 18 Löcher Footgolf gesperrt, das Greenkeeping steckt die Fahnen um und dann geht es los.

Was bislang noch viel zu wenig in der Außendarstellung genutzt wird, ist die Bedeutung der prächtigen Natur des Platzes. Beim Thema Footgolf klingt es an: „Wir müssen die Leute auf die Anlage bringen, unser Platz ist der beste Marketing-Experte“, sagt dazu Tim Steffens.

Stand: golfmanager 5/2021

Fest auf dem regulären Platz eingebunden: Insgesamt 36 Footgolf-Löcher, die Head-­Green­keeper Blasio Petry im Bedarfsfall befahnt.
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