Silierung von Rasenschnitt für die energetische Nutzung in einer Biogasanlage

Oldenburg, S., L.S. Cici und K. Kuchta

Einführung

In Anbetracht der wachsenden Weltbevölkerung und des daraus resultierenden Anstiegs des Bedarfs an Energie, müssen Alternativen zu den endlichen fossilen Energieträgern gefunden werden. Entscheidend dabei ist, dass die alternativen Lösungswege weder den Ausstoß an Treibhausgasen erhöhen, noch in Konkurrenz zur Nahrungsmittelproduktion stehen. Eine Möglichkeit, welche sowohl den Klima- und Umweltschutz stärkt, als auch die Abfallverwertung optimiert, ist die Substitution der NaWaRos in Biogasanlagen durch organische Reststoffe. Diese ist auch im Hinblick darauf, dass die Substratkosten 40 bis 60 % der jährlichen Kosten für Biogasanlagen bestimmen, ein entscheidender Faktor (Schievano et al., 2009; Hartmann et al., 2011).

 

Nicht alle organischen Reststoffe fallen konstant über das ganze Jahr an, z.B. sind Gras- und Rasenschnitt nur in den Sommermonaten verfügbar. Da die Biogasanlage eine konstante Substratzufuhr benötigt, muss das Material über eine bestimmte Zeitspanne möglichst verlustarm, sowohl massen- als auch energiebezogen, gelagert werden. Abhängig von dem Lagerverfahren entstehen entweder energetische Verluste oder es können Voraufschlüsse in Form eines Zellaufschlusses, einer Hygienisierung oder eine Homogenisierung stattfinden (Raupp u. Oltmanns, 2006).

 

Es ergibt sich, dass die Substrate für die Biogasanlage kurz- und langfristig gelagert werden müssen. Entscheidend hierbei ist, dass die energetischen Verluste so gering wie möglich gehalten werden und eine Homogenisierung stattfindet. Da organische Reststoffe bisher nicht energetisch genutzt, sondern direkt verbrannt, abgelagert oder in der Landwirtschaft stofflich verwertet wurden, existieren in der Literatur keine Informationen über deren ideale verlustarme Lagerung. Daher muss die verlustarme Lagerung praktisch untersucht und bewertet werden.

 

Den detaillierten Artikel (Rasen 02/2015) finden Sie hier ... (Download PDF) oder auf der Homepage der Deutschen Rasengesellschaft (DRG) e.V. unter www.rasengesellschaft.de.

 

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