Golf City Puchheim

Best Practice: Toptracer Range

Ziel der Installation in Puchheim war insbesondere, mehr Menschen für den Golfsport zu begeistern. „Wir sehen uns als Freizeitanlage mit einem schönen Golfplatz“, fasst Daniel Menge, Operations Manager der GolfCity München-Puchheim, das Konzept zusammen. Durch die Installation von Toptracer werden gleich mehrere Vorteile für die Anlage umgesetzt: Durch die Beleuchtung, auch der Range, kann zu tageslicht-armen Zeiten die Nutzung verlängert werden. In Kombination mit der Gastronomie wird zudem das Kundenerlebnis erweitert. Und letztlich möchte man sich mit der technik-getriebenen Range auch stärker als Alternative zu anderen Freizeitaktivitäten, die mit Golf im Wettbewerb stehen, positionieren. Bisher wird das Rangesystem nach Menges Erfahrungen vor allem von Golfern genutzt, das Neugolfer-Potenzial sieht er noch als ausbaufähig an. Passend zum Konzept der GolfCity-Anlagen sieht er dabei durchaus die Mega-Ranges von Topgolf, vor allem in den USA, als Leitbild. Bei der Wahl des Systems konnten die Münchener auf die Erfahrungen ihrer Kollegen von der GolfCity Köln Pulheim zurückgreifen, denn dort ist Toptracer schon länger im Einsatz. „Es hat bei unseren Kollegen in Köln hervorragend funktioniert und die Mehr-Funktionen anderer Rangesysteme sind für unsere Kunden nicht so wichtig“, fasst Menge die Entscheidung zusammen. Golfer können die Boxen vorab über PC Caddie buchen, aber – entsprechende Verfügbarkeit vorausgesetzt – spontane Nutzung ist möglich. Die Preise für Mitglieder liegen bei 6 Euro pro 30 Minuten, Gäste zahlen inklusive Rangefee 14 Euro für die gleiche Zeit. Zusätzlich gibt es Kombi-Angebote mit der Gastronomie. Bälle werden zusätzlich abgerechnet. Als besondere Herausforderung sieht Menge die Einweisung und Bekanntmachung unter den Golfern – denn noch seien solche Rangesysteme in Deutschland kein Standard, demzufolge ist viel Marketingarbeit zu leisten. Das Fazit fällt überaus positiv aus, auch wenn die Nutzung sich stark auf Mitglieder und Golfer konzentriert. Für die Refinanzierung ist der Ballumsatz wichtig – und dieser ist durch Toptracer deutlich gestiegen. „Nur über die Miete der Boxen würde sich das System bei uns noch nicht tragen“, berichtet der Manager. Neben der Entwicklung eigener Angebote aus Range und Gastronomie sowie All Inclusive-Paketen samt Bällen sieht Menge das Marketing als Erfolgsfaktor. „Wir führen eigene Turniere über das Rangesystem durch, informieren regelmäßig über unsere Newsletter und promoten das Produkt über die sozialen Medien – ideal wäre es, wenn sich bei uns eine Halbtageskraft um die Range als eigenes Profit-Center kümmern könnte, um noch mehr Erfolg sicherzustellen“, resümiert Menge. Das wäre jedoch die einzige Änderung, die er mit dem heutigen Wissen vornehmen würde. „Das System passt perfekt in unser Konzept und hilft uns, uns noch besser bei unseren Mitgliedern, aber auch Golfern der Region, zu positionieren. Im Nachhinein würde ich jedoch versuchen, von Beginn an eine Person aus meinem Team die komplette Betreuung und Vermarktung dieses innovativen Produkts zu übertragen“, lautet sein Fazit.

 

Autor: Michael Althoff / golfmanager 5/2021

 

 

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