DGV-Arbeitskreis ­Bewässerung

Wasser und Bewässerung auf Golfanlagen

DGV-Arbeitskreis ­Bewässerung

Der DGV-Arbeitskreis Bewässerung beschäftig sich mit den aktuellen Entwicklungen und steht mit den Vertretern einiger Wasserbehörden im Erfahrungsaustausch. Hierzu wurde das nachfolgende Leitbild eines Golfplatzes mit einer zukunftsfähigen und ressourcenschonenden Bewässerungsanlage entwickelt:

 

  • Er geht sparsam mit der Ressource Wasser/ Grundwasser um.
  • Er verwendet auch in Dürreperioden kein Trinkwasser für die Golfplatzbewässerung.
  • Er bevorratet, unter Berücksichtigung der topographischen und räumlichen Möglichkeiten, Regen- und Oberflächenwasser aus Niederschlagsspitzen, um damit die Grundwassernutzung zu reduzieren.
  • Der Betreiber kommt allen behördlichen Auflagen und Berichtspflichten nach.
  • Er verfügt über eine moderne ressourcensparende ­Beregnungstechnik, die regelmäßig gewartet wird.
  • Ein auf Beregnungstechnik geschulter und regelmäßig weitergebildeter Mitarbeiter ist Teil des Greenkeeper-Teams.
  • Es erfolgt eine Anpassung der Gräser- und Vegetationsbestände an die klimatischen und regionalen Bedingungen.
  • Das Pflegekonzept setzt die Bewässerungsanlage als ­In­strument zum Erhalt der Vegetationsbestände und zur Qualitätssicherung ein und nicht lediglich um den Golfplatz grün zu halten.
  • Der Betreiber informiert seine Mitglieder regelmäßig – nicht nur in Dürrezeiten – über Platzpflege- und Bewässerungsfragen (Kommunikationskonzept für Folgen des Klimawandels) und sorgt damit für mehr Akzeptanz sowie Verständnis bei Mitgliedern und Greenfee-Spielern: Die Farbe des Rasens kann sich im Wechsel der Jahreszeiten verändern, ohne dass damit Qualitätsparameter wie Balllage auf Fairways und Treue des Balllaufs auf den Grüns beeinträchtigt werden.

 

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