Bunker – ein vielfältiges Element auf der Golfanlage
Sinnvolle Bunker(pflege)
Bunker sind wichtige Gestaltungselemente einer Golfanlage. Zum einen soll die Spielstrategie der Golfer durch die Bunker beeinflusst werden, zum anderen werden entsprechend gestaltete Bunker oder auch ganze Bunkeransammlungen zur Erhöhung der Schwierigkeit, zur optischen Eingrenzung einzelner Spielbahnen oder gar zur Gestaltung ganzer Golfplätze genutzt.
Bedeutung und Auswirkung auf der Golfanlage
Beeinflussung der Spiel-Strategie durch Positionierung von Bunkern in Drivezonen,
Richtungsvorgabe durch spielbahnbegleitende Bunker,
Entfernungsgefühl für die Golfer vermitteln,
Absicherung/„Verteidigung“, das Grün schwieriger anspielbar machen,
Erhöhung der Attraktivität einer Golfbahn/Golfanlage durch „Signature-Look“,
Ausdruck der Handschrift des Architekten.
Im Laufe der Entwicklung des Golfspiels über mehrere Jahrhunderte haben sich die ursprünglichen Bunker in vielerlei Hinsicht geändert. Der Ursprung dürfte wohl in den Dünenlandschaften an der schottischen Küste liegen, wo auch die vermeintlich ersten Golfplätze in Form von sogenannten Links-Courses entstanden sind.
Bereits dort stellten die durch Naturgewalten und grasende Tiere entstandenen Mulden in den sandigen Dünen Erschwernisse dar. Diese Sandhindernisse waren das Vorbild für die heute bekannten Sandbunker. Hierbei gilt es aus regeltechnischer Sicht zu unterscheiden, ob es sich um ein Hindernis oder um normales Gelände handelt.
Sandbunker in Form einer besonders hergerichteten Sandfläche stellen ein Hindernis nach den Golfregeln (Regel 12) dar, wohingegen Grasbunker, Waste-Bunker bzw. Waste-Areas zwar Erschwernisse sind, aber keine Hindernisse, auch wenn diese gewisse Anteile an Sand enthalten.
Unterscheidung nach Ausprägung der Bunkerböschung
Bunker sind wichtige Gestaltungselemente einer Golfanlage. Zum einen soll die Spielstrategie der Golfer durch die Bunker beeinflusst werden, zum anderen werden entsprechend gestaltete Bunker oder auch ganze Bunkeransammlungen zur Erhöhung der Schwierigkeit, zur optischen Eingrenzung einzelner Spielbahnen oder gar zur Gestaltung ganzer Golfplätze genutzt.
Bedeutung und Auswirkung auf der Golfanlage
Beeinflussung der Spiel-Strategie durch Positionierung von Bunkern in Drivezonen,
Richtungsvorgabe durch spielbahnbegleitende Bunker,
Entfernungsgefühl für die Golfer vermitteln,
Absicherung/„Verteidigung“, das Grün schwieriger anspielbar machen,
Erhöhung der Attraktivität einer Golfbahn/Golfanlage durch „Signature-Look“,
Ausdruck der Handschrift des Architekten.
Im Laufe der Entwicklung des Golfspiels über mehrere Jahrhunderte haben sich die ursprünglichen Bunker in vielerlei Hinsicht geändert. Der Ursprung dürfte wohl in den Dünenlandschaften an der schottischen Küste liegen, wo auch die vermeintlich ersten Golfplätze in Form von sogenannten Links-Courses entstanden sind.
Bereits dort stellten die durch Naturgewalten und grasende Tiere entstandenen Mulden in den sandigen Dünen Erschwernisse dar. Diese Sandhindernisse waren das Vorbild für die heute bekannten Sandbunker. Hierbei gilt es aus regeltechnischer Sicht zu unterscheiden, ob es sich um ein Hindernis oder um normales Gelände handelt.
Sandbunker in Form einer besonders hergerichteten Sandfläche stellen ein Hindernis nach den Golfregeln (Regel 12) dar, wohingegen Grasbunker, Waste-Bunker bzw. Waste-Areas zwar Erschwernisse sind, aber keine Hindernisse, auch wenn diese gewisse Anteile an Sand enthalten.
Unterscheidung nach Ausprägung der Bunkerböschung
Die Rosskastanie wurde vom Kuratorium des Baumes 2005 zum Baum des Jahres gewählt.
Die Rosskastanie ist ein sommergrüner Laubbaum von stattlicher Gestalt. Sie ist schnellwüchsig und erreicht eine Höhe von bis zu 30 Metern mit einer Kronenbreite von 15-20 Metern. Die Krone kann etwas unregelmäßig geformt sein, weil einige Äste aus dem sogenannten Kronenverbund herauswachsen; dadurch entsteht eine wolkig aussehende Oberfläche der Krone. Die Baumkrone sitzt auf einem relativ kurzen Stamm, der sich frühzeitig am Stammkopf verzweigt. Eine durchgehende Hauptachse ist in der Krone nicht zu finden.
Vor den Eiszeiten war die Rosskastanie bei uns einheimisch, hat aber eine „Rückwanderung“ nicht vollzogen. Erst Ende des 16. Jahrhunderts erhielt der Botaniker und Arzt Carolus Clusius in Wien einige Samen, 1603 soll sie in den Gärten des Schönbrunner Schlosses in Wien zum ersten Mal erblüht sein. In der Barockzeit war sie sehr beliebt; sie wurde in Gärten und als Alleebaum kultiviert. Im 17. Jahrhundert kamen dann Samen nach England, Frankreich und Holland.
Natürliche Vorkommen der Rosskastanie in Nordgriechenland wurden erst 1879 entdeckt, ein paar Jahre später wurde sie auch in Bulgarien nachgewiesen. Heute ist sie mit zerstreuten Vorkommen in Berg- und Schluchtwäldern der nördlichen Balkanhalbinsel (Albanien, Bulgarien und Griechenland) verbreitet.
Die Gattung Aesculus umfasst 13 Arten, die in Nordamerika, Südosteuropa und Süd- und Ostasien vorkommen. Einige werden auch bei uns kultiviert.
In Bauernhöfen wurde die Rosskastanie als sogenannter Hofbaum, meistens in der Nähe der landwirtschaftlichen Gebäude, gepflanzt. Schließlich erlangte sie in Biergärten große Beliebtheit, vor allem wegen des intensiven Schattens, den sie mit ihren großen Blättern spendet. Die Rosskastanie verbinden wir aber auch mit einem Innenhof oder einem Garten und einer Bank rings um den Stamm, eine gemütliche Atmosphäre ausstrahlend.
Englische Bunker: Böschung mit Gras bewachsen; ebene Sandfläche
Schottische Bunker: Böschung mit Rasen-/Kunstrasensoden „gemauert“ („revetted“); ebene Sandfläche; Böschungen mit Holzschwellen, Brettern o.ä.
Kombinationen aus den genannten: Oft fehlt damit der „rote Faden“
„Gimmicks“, „Highlights“, „Wahrzeichen“ etc.: Tierformen, Logoform, mit Bäumen oder Grasinseln etc.
Abb. 1: Renovierungsbedürftiger Revetted Bunker (Alle Fotos: H. Schneider)
Fairwaybunker haben im Vergleich zu Greensbunkern oft keine oder flachere Bunkerböschungen, damit flachere und weitere Schläge auch aus dem Bunker möglich sind.
Flachere Bunkerböschungen sind auch im Hinblick auf die Pflegbarkeit von Vorteil, da diese dann nicht aufwändig von Hand, sondern maschinell gepflegt werden können. Unter dem zunehmenden Kostendruck und rückläufigen Pflegebudgets sollte dies bei Neu- oder Umbauten bedacht werden, ebenso wie ausreichend große und damit maschinell pflegbare Sandflächen.
Beim Bau neuer bzw. Umbau alter Bunker zu berücksichtigen
Fairwaybunker haben im Vergleich zu Greensbunkern oft keine oder flachere Bunkerböschungen, damit flachere und weitere Schläge auch aus dem Bunker möglich sind.
Flachere Bunkerböschungen sind auch im Hinblick auf die Pflegbarkeit von Vorteil, da diese dann nicht aufwändig von Hand, sondern maschinell gepflegt werden können. Unter dem zunehmenden Kostendruck und rückläufigen Pflegebudgets sollte dies bei Neu- oder Umbauten bedacht werden, ebenso wie ausreichend große und damit maschinell pflegbare Sandflächen.
Beim Bau neuer bzw. Umbau alter Bunker zu berücksichtigen
Planung/Anzahl/Design,
Bau/Bauausführung, Sandqualität,
Pflege/Pflegbarkeit.
Bei der Bauausführung selbst sollte die Golfplatzbaurichtlinie (FLL, 2008; derzeit in Überarbeitung) in ihrer aktuellen Version zu Rate gezogen werden, da es sich um eine anerkannte Regel der Technik im Sinne der Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen (VOB) handelt.
Neben einer anschaulichen Systemskizze werden hier wichtige Systembestandteile näher beschrieben und mit Vorgaben belegt. Hierzu zählen insbesondere die Kriterien des nachfolgenden Factsheets „Basiswissen Greenkeeping“.
Planung/Anzahl/Design,
Bau/Bauausführung, Sandqualität,
Pflege/Pflegbarkeit.
Bei der Bauausführung selbst sollte die Golfplatzbaurichtlinie (FLL, 2008; derzeit in Überarbeitung) in ihrer aktuellen Version zu Rate gezogen werden, da es sich um eine anerkannte Regel der Technik im Sinne der Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen (VOB) handelt.
Neben einer anschaulichen Systemskizze werden hier wichtige Systembestandteile näher beschrieben und mit Vorgaben belegt. Hierzu zählen insbesondere die Kriterien des nachfolgenden Factsheets „Basiswissen Greenkeeping“.
Quellen
ALTHAUS, C., 2012: Der Bunker. Planung bestimmter Spielelemente aus Sicht eines Golfplatzarchitekten. Pitchcare.de-Magazin, Ausgabe Nr. 2.
DGV, 2016-2019: Spiel- und Wettspielhandbuch. Deutscher Golf Verband e.V., Kreuzberger Ring 64, 65205 Wiesbaden.
FLL, 2008: Golfplatzbaurichtlinie. Richtlinie für den Bau von Golfplätzen. Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung Landschaftsbau e.V., Colmantstr. 32, 53115 Bonn. ISBN 978-3-940122-14-8.
SCOTTISH GOLF: Bunker Management – Human Resources.
FLL, 2008: Golfplatzbaurichtlinie. Richtlinie für den Bau von Golfplätzen. Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung Landschaftsbau e.V., Colmantstr. 32, 53115 Bonn. ISBN 978-3-940122-14-8.
SCOTTISH GOLF: Bunker Management – Human Resources.