TopTracer

Nachdem TopGolf sich vor allem in den USA längst etabliert hat, setzt das Unternehmen mit seiner Range­lösung TopTracer nun ebenfalls seine weltweite Expansion fort. Die Grundphilosophie bleibt dabei durchaus identisch: Es geht darum, dem Training auf der Range mehr Spaß und Spielcharakter mit auf den Weg zu geben. Clubs können dies durch die Kombination mit der Gastronomie erweitern und – wie bei TopGolf – Sitzgelegenheiten ergänzen und dort Speisen und Getränke servieren. Dieser Ansatz wird durch die französische Bluegreen-Gruppe intensiv verfolgt. Paul Williams, General Manager Toptracer Europe, konnte daher auf der PGA Show gleich mehrere Erfolgsgeschichten berichten:

 

  • In der Schweiz wurde nahe Zürich die erste TopTracer-Range eingeweiht.
  • Ende Februar wurde das System bei Le Golf National, dem Ryder Cup-Austragungsort 2018, installiert.
  • Ab März wird die erste deutsche Anlage, Golf City Pulheim, das System nutzen.
  • Die französische Bluegreen-Gruppe hat das Konzept bereits auf sechs Anlagen umgesetzt, bis Ende April ist eine Ausweitung auf acht Anlagen geplant.

Viele Golfer kennen die Technologie bereits aus dem Fernsehen, denn bei allen Turnieren der US PGA Tour wird die Flugbahn der Bälle mit TopTracer erfasst und am Bildschirm für die Zuschauer angezeigt. Damit konsequentes Üben unterstützt wird, kann sich der Golfer per App und QR-Code mit dem System verbinden, die so gewonnenen Statistiken können auch mit dem Trainer zuhause geteilt werden. Zusätzlich können über die App auch Wettbewerbe durchgeführt werden, sowohl innerhalb einer Anlage, als auch Anlagen-übergreifend. Wer unterwegs auf der Suche nach der nächstgelegenen TopTracer-Range ist, wird ebenfalls per App fündig.

 

Die Kosten für die Systemnutzung liegen bei ca. 1.800 bis 2.000 Euro für je zehn zehn Boxen pro Monat, also auf das Jahr umgerechnet (bei zehn Boxen) rund 2.160 bis 2.400 Euro pro Boxenplatz und Jahr. Hinzu kommen die einmaligen Installationskosten, deren Höhe von den örtlichen Voraussetzungen abhängen, aber laut Williams meist im niedrigen fünfstelligen Bereich liegen. Zusatzkosten für Wartung, Updates oder sonstige Tools fallen nicht an, dies ist im monatlichen Grundpreis inkludiert. Ganz neu seit Anfang Januar ist eine Version, die ganz auf Range-Bays verzichten kann. Sie eignet sich für großflächige Rasen-Rangeabschläge. Ballposition und Ballflug werden durch zwei Kameras aufgezeichnet und ausgewertet.

 

Wer statt der eigenen Range lieber einen Indoor-Simulator einsetzen möchte, kann vom gleichen Anbieter auf die SwingSuite zurückgreifen. Ziel ist es, das TopGolf-Erlebnis auf ein reines Indoor-Konzept zu übertragen. „Wir stellen fest, dass auch viele Resorts und Casinos sich für dieses Produkt zur Ergänzung ihres Freizeit-Angebots interessieren“, so Williams. Neben den klassischen Simulation auf diversen Golfplätzen werden auch die von TopGolf-Locations bekannten Targets sowie verschiedene Übungsmodi unterstützt. Der Simulator kann entweder gekauft oder gemietet werden, die monatlichen Mietkosten betragen ca. 4.500 USD.

 

Weitere Informationen:www.toptracer.com.

 

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