BirdieEyes

Aus Norwegen kommt eine neue Lösung für Golfclubs und Resorts. Ziel von BirdieEyes ist es, dass sämtliche Transaktionen zwischen Mitglied, Gast und Anlage über eine App abgewickelt werden. Das schließt nicht nur die Buchung von Startzeiten ein, sondern umfasst auch elektronische Yardage books und insbesondere den gesamten Zahlungsverkehr. Ziel ist es laut Unternehmensgründer und Chairman Arild Karlssen, die Effizienz der Golfclubs zu steigern. Für die Markteinführung ist dem Start-up ein Coup gelungen: Sämtliche norwegischen Golfclubs werden die App ab April 2019 nutzen. Dann kann man auch live eine Vorstellung vom volldigitalisierten Golfanlagenbetrieb bekommen. Gleich, ob Greenfee, Rangebälle oder Verzehr auf und nach der Runde: Die Abrechnung erfolgt per App. Die Scorekarten der Plätze sind ebenfalls hinterlegt, was auch in Hinblick auf die bevorstehende Einführung des neuen weltweiten Handicap-Systems die Erfassung und Auswertung der Runden erleichtern soll. Die Darstellung der Spielbahnen beschränkt sich nicht auf rein zweidimensionale Ansichten, sondern wird in modernster AR-Technologie bereitgestellt. Auch die Kommunikation zwischen Club und Mitglied wird durch das neue Tool unterstützt. „Für die in Norwegen etablierten Clubmanagement-Systeme haben wir die Schnittstellen bereits realisiert, weitere Systeme können auf Anforderung eingebunden werden“, so CTO Reidar Stølan. Um die Zahlungsabwicklung auch gemäß den Vorgaben der ab Mitte September dieses Jahres geltenden europäischen Zahlungsdienstleiste-Richtlinie PSD2 sicherzustellen, kooperieren die Software-Spezialisten mit einem norwegischen Zahlungsdienstleiter. Interessant ist auch die Möglichkeit, dass Clubsponsoren in die Kommunikation eingebunden werden können. So können über die App Preise für gespielte Birdies (sowohl bei Turnieren, als auch auf Privatrunden) oder sonstige Promotions direkt an die Golfer transportiert werden. Obwohl stets die gleiche Grund-Technologie im Einsatz ist, kann das Layout der App in bestimmtem Umfang an die Wünsche der Clubs angepasst werden. Die Kosten richten sich nach dem genutzten Funktionsumfang, die Einmalkosten liegen – je nach Umfang der Nutzung – bei 1.000 bis 5.000 Euro, die laufenden Kosten hängen ebenfalls vom Nutzungsumfang ab. Nicht enthalten in diesen Entgelten sind die Kosten für den Payment-Service-Provider und die Kosten für die Erstellung des elektronischen Yardage books, sofern keine entsprechenden Dateien vorliegen.

 

Weitere Informationen:www.BirdieEyes.com.

 

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