European und PGA Tour konkretisieren strategische Allianz

Nachdem die PGA TOUR und die European Tour bereits vergangenes Jahr eine strategische Allianz verkündet haben, wurden Anfang August 2021 weitere Details dazu veröffentlicht. Ziel der Partnerschaft ist es unter anderen, Synergien durch eine globale Terminplanung, Erhöhung der Preisgelder vor allem für europäische Event und Spielmöglichkeiten für die jeweiligen Mitglieder beider Touren zu schaffen. Ab der Saison 2022 werden drei Turniere gemeinsam sanktioniert und zählen sowohl zum FedExCup der PGA TOUR, als auch zum Race to Dubai der European Tour: die Barbasol Championship, die Barracuda Championship und die Genesis Scottish Open.

 

Genesis ist für die europäische Tour ein neuer Partner und unterstützt nun zwei Turniere auf der PGA TOUR als Titelsponsor: die Genesis Scottish Open und das im Riviera Country Club, USA, ausgetragene Genesis Invitational. Die Genesis Scottish Open bleibt der Rolex Series erhalten und behält auch ihren Termin in der Vorwoche der The Open, nun aber als ko-sanktioniertes Event beider Touren. Genesis wird das Titelsponsoring des Turniers von abrdn übernehmen, die nach Möglichkeiten suchen, die jahrzehntelange Partnerschaft mit der European Tour fortzusetzen. 

 

Zusätzlich zu den Genesis Scottish Open als Co-Sanktionierung werden im Jahr 2022 zum ersten Mal 50 Mitglieder der European Tour Zugang zu zwei PGA TOUR-Events erhalten: Die Barbasol Championship, die zeitgleich mit den Genesis Scottish Open ausgetragen wird, und die Barracuda Championship, die in der darauffolgenden Woche parallel zur 150. Open Championship in St. Andrews gespielt wird. Beide Veranstaltungen werden in das Race to Dubai für Mitglieder der European Tour aufgenommen. Außerdem wurde verkündet, dass im Rahmen der strategischen Allianz das Preisgeld der Irish Open (European Tour) ab 2022 mit 6 Millionen US-Dollar deutlich erhöht wird. 

 

Autor: Michael Althoff | golfmanager 4/2021

 

► Ergänzend hierzu der Beitrag „Profiturniere als Marketingplattform – Best Practice-Beispiel Scottish Open“ aus dem golfmanager 4/17

Bereits 2017 gab es im golfmanager einen Beitrag zu der Scottish Open (damals Aberdeen Asset Management, ab jetzt: abrdn). Schon damals stand das Turnier für Innovation und neue Ansätze, wie die Fahnen mit der Lochnummer als Matheaufgabe bewiesen. (Foto: AAM)
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