Wetting Agents (Teil 2)

Die Auswahl des Surfactants

Die frühe Surfactant (= Netzmittel) Chemie entwickelte vor allem einfache, nicht ionische Verbindungen, um die Infiltrationsprobleme und Trockenstellen, die im Rasen auftreten, zu beheben. Der Vorteil dieser nicht ionischen Verbindungen besteht darin, dass sie keine Ionen ausbilden und somit ungeladen sind. Hohe Gehalte an Kalzium, Magnesium (hartes Wasser) oder Eisenionen im Wasser haben keinen Einfluss. Auch ein niedriger pH-Wert des verwendeten Wassers bei der Applikation schadet nicht. Daneben gibt es auch anionische und kationische Verbindungen. Anionische Wetting Agents bilden am hydrophilen Teil negative Ionen aus, kationische Wetting Agents dagegen positive Ionen. Beide Formen werden durch komplementäre Ionen und dem pH-Wert des Wassers beeinflusst. Sollte in der Gebrauchsanweisung ein Vermerk zu finden sein, der auf eine Beeinflussung durch hartes Wasser oder den pH-Wert hinweist, so handelt es sich um eine ionische Verbindung aus älterer Chemie.

 

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Veränderung von organischer Substanz (z.B. zersetzte Pflanzenrückstande) bei abnehmendem Feuchtigkeitsgehalt (Abnahme der Hydrathülle). (Bild: Lung)
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