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Wetting Agents (Teil 1)

Was sind sie und was können sie – eine Entscheidungshilfe für den Anwender.

 

Seit ihrer Einführung vor gut 50 Jahren wurden Wetting Agents weltweit zu einem immer bedeutenderen Bestandteil im Pflegeprogramm der Greenkeeper. Betrachten wir zunächst die im angelsächsischen eher gebräuchliche Bezeichnung „Soil Surfactant“. Dabei handelt es sich um die Abkürzung für „SURFace ACTiv AgenNT“ = Oberflächen wirksame Substanz. Die Soil Surfactants waren zunächst einfache, i.d.R. nicht ionische Substanzen zur Behebung von Infiltrationsproblemen und LDS (Localized Dry Spot – lokale Trockenstellen) im Rasen. Weil es bezüglich der Wirksamkeit dieser Produkte kaum Forschung gab, wurden sie zunächst größtenteils als „Quacksalberprodukte“ angesehen, denn die ersten Soil Surfactants hatten das Potential, bei falscher Anwendung den Rasen zu verbrennen. Trotz allem aber steigerte sich die Akzeptanz für diese Produkte bei Greenkeepern und anderen Personen, die mit Rasenpflege zu tun hatten, im Laufe der Zeit langsam, aber beständig, da sie zu einer besseren Wasserpenetration und zur Vermeidung vom LDS-Problemen führten.

 

Lesen Sie hier den kompletten 1. Teil zum Thema „Wetting Agents".

Teil 2 geht online am 06. Mai 2017.

LDS in einer Rasentragschicht eines Grüns. Scharf abgegrenzte Linie zwischen feuchtem (rechts) und hydrophobem (links) Bereich. (Quelle: Lung)
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