Von den Briten lernen

Keine Frage, eine große Historie ist in der Vermarktung von Golfanlagen selten hinderlich, viele Golfer reizt alleine schon der Gedanke an die Tradition dieser Anlagen zu einem Besuch. Eine Sonderstellung nehmen hier sicherlich diejenigen Golfanlagen ein, die zur Open-Rota, der Gruppe der wechselnden Austragungsorte der Open Championship, zählen – ist die Open doch das älteste der heutigen Majors und blickt auf eine gut 150-jährige Geschichte zurück. Heutzutage werden die Open häufig in Schottland sowie im Westen Englands ausgetragen...

 

Gemeinsame Vermarktung ist nicht immer einfach

Drei traditionsreiche und herausfordernde Anlagen, die innerhalb von zehn (!) Minuten mit dem Auto erreichbar sind – das bietet beste Voraussetzungen für eine gemeinsame Vermarktung. Doch wie bereits im Bericht „Blick über die Grenzen – Kundengewinnung und -bindung in England und Schottland“ dargestellt, gibt es keine übergreifende, zentrale Vermarktung der Rota-Plätze, auch wenn viele Golfer längst für sich das Ziel ausgegeben haben, alle Anlagen dieses exklusiven Zirkels zu spielen. Ein wichtiger Grund hierfür liegt oftmals in der Struktur und Organisation der beteiligten Anlagen. Denn für manchen Golfer überraschend sind zahlreiche Anlagen der Rota traditionelle Mitgliedsclubs, deren Fokus eindeutig auf dem Spiel der Mitglieder liegt und nicht zu sehr auf der Vermarktung einzelner Startzeiten an Gastspieler. Zudem fehlt es fast allen Anlagen an eigenen Übernachtungsmöglichkeiten, so dass eine Vermarktung an Gastspieler auch Kooperationen mit umliegenden Hotels erfordert.

 

Genau hier verfügt der Prince’s Golf Club über andere Voraussetzungen ...

 

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„Golf at its best“ – Panoramablick über den Royal Cinque Ports. (Foto: Michael Althoff)
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