Verbände tagten zum Spannungsfeld Manager - Pro

Am 14. März 2016 luden der Hessische Golf Verband, die PGA of Germany, der Golf Management Verband Deutschland sowie der Deutsche Golf Verband zu einer Veranstaltung zum Thema „Spannungsfeld Clubmanagement - Golfschule“ nach Frankfurt/Main ein.

Nach dem ersten Jahr der bundesweiten Imagekampagne des Deutschen Golf Verbandes wurden die Zahlen der Mitgliederentwicklung mit Spannung erwartet. Die Analyse zeigt jedoch, dass sich (noch) nicht viel im Vergleich zu den Vorjahren geändert hat.

Woran liegt es? Ein Aspekt bei der Nachbetrachtung der Kampagne war die Erkenntnis, dass die Kommunikation auf der Golfanlage intern nicht immer optimal funktioniert. Dies gilt sowohl im Bereich der Kundenakquise wie auch im Bereich der Kundenbindung.

Dieses Thema hat der PGA-LV Hessen aufgegriffen und am 14. März 2016 gemeinsam mit den verantwortlichen Verbänden eine Veranstaltung zu diesem Thema initiiert, zu der Golflehrer, Clubmanagement und Ehrenamtliche der hessischen Golf-Clubs eingeladen wurden. Ziel war es, vorhandene Probleme zu erkennen, gemeinsam zu lösen und Wege für die Umsetzung vor Ort zu finden. Knapp 40 Teilnehmer, davon 15 Golflehrer von 16 verschiedenen Anlagen, zeigten großes Interesse an diesem Workshop.

Nach der Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden Gerd Petermann-Casanova (PGA-LV Hessen) stellten Andreas Dorsch (GMVD) und Rainer Goldrian (PGA of Germany) ihre Verbände vor und präsentierten die Leistungen, die sie Clubmanagement und Golflehrern hinsichtlich der Professionalisierung ihrer einzelnen und gemeinsamen Arbeitsbereiche bieten.

Nach dieser kurzen Vorstellung begann der Erfahrungsaustausch unter den Teilnehmern – vormittags mit dem Schwerpunkt der Kundenakquise am Beispiel der Schnupperkurse (Vorbereitung, Durchführung, Nachfassen) und nachmittags mit dem Schwerpunkt der Kundenbindung. Achim Battermann (HGV-Präsident und stellvertretender DGV-Präsident) und Markus Lawatsch (DGV Marketing & Kommunikation) präsentierten die Zahlen der Mitgliederentwicklung 2015 und den Status der DGV-Golfkampagne nach dem ersten Jahr sowie die Pläne für die Imagekampagne 2016.

Eine gemeinsame Ursachenforschung für die Gründe der zahlreichen Abgänge von vereinsgebundenen Golfern ist für die Zukunft des Golfsports ebenso unerlässlich wie ein gemeinsamer Austausch von Ideen und Entwicklung von Angeboten/ Aktionen, um bereits begeisterte Clubmitglieder auch längerfristig halten zu können.

Fazit: Eine Patentlösung für alle Golfanlagen gibt es (leider) nicht. Die Golfverbände können und sollen aber weiterhin einen wertvollen Beitrag zu der Schaffung von optimalen Rahmenbedingungen leisten; jedoch nur mit der Unterstützung der einzelnen Golfanlagen und einer engen Zusammenarbeit und guter Kommunikation zwischen den Mitarbeitern vor Ort können neue Golfinteressenten gewonnen und längerfristig zufriedene Mitglieder generiert und somit messbare Erfolge erreicht werden.

Autoren: Sarah Cornford & Gerd Petermann-Casanova

Weitere Informationen:
www.golf-in-hessen.de 

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