Login

Toro: Bei Lynx überzeugt das Gesamtpaket

Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. Aber wer seinen Plan schneller abarbeitet, der kann früher zur Praxis übergehen. So geschehen beim Treffen von 15 Beregnungsexperten, die sich mit der zentralen Steuerung von Beregnungsanlagen Lynx von Toro eingehend beschäftigten. Beim Golfclub St. Leon-Rot bekam das neue Wedge-o-Drom diese moderne Technik. Und der Anschauungsunterricht vor Ort fiel überzeugend aus.

 

Funktioniert alles wie geplant? Beim entscheidenden Moment am Wedge-o-Drom schwang freilich Spannung mit. Hier, wo sich noch vor dem geplanten Fertigstellungstermin Ende April, den der Geburtstag von Golfclub-Gründer Dietmar Hopp vorgab, eine intensive Baustelle auftat, schauten die Händler aus Deutschland und der Schweiz auf das 32.000 Quadratmeter große Gelände. Und tatsächlich erhoben sich die Aufsteiger wie geplant aus ihrem Gehäuse im Boden, so dass die Infinity-Regner von Toro zielgerichtet Wasser auf das erst kürzlich verlegte Golfgrün beförderten.

 

Dass die per Smartphone mit der App Lynx Map gestarteten Regner so prompt ihre Aufgabe erfüllten, war letztlich auch jedem einzelnen der 15-köpfigen Gruppe zu verdanken. Gemeinsam hatten sie am Tag zuvor damit begonnen, die Datenbank in der zentralen Steuerung Lynx anzulegen. Die Grundlage für die 68 Regner der Baureihe Infinity des Wedgo-o-Droms sollte stimmen. Die Datenbank musste die Qualität haben, um dem Vorführeffekt einen Tag später zu genügen.

 

Stephan Hauk, Field Service Manager von Toro, achtete bei der zweitägigen Schulung als Gast des GCs St. Leon-Rot auf höchste Eingabe-Qualität an PC oder Laptop. Positives Feedback gab es für das selbsterklärende System auf Basis der hinterlegten Golfplatz-Karte. Beispielsweise wurden die Regner am Laptop im Schulungsraum des Clubgebäudes per Drag and Drop denkbar einfach positioniert, um das digitale Abbild der Realität – tatsächlich nur rund 300 Meter entfernt – zu schaffen.

 

Ich würde gerne die ganze Anlage auf Lynx-Steuerung und Infinity-Regner umstellen“, sagte Craig Cameron. Der Superintendent im Greenkeeping-Team des Golfclubs St. Leon-Rot ist als solcher Herr über beinahe 60 Grüns der European Tour Destination. „Bei Lynx überzeugt das Gesamtpaket“, sagte auch sein Kollege Daniel Lüttger, Head-Greenkeeper Platz Rot des Golfclubs St. Leon-Rot. Die zentrale Steuerung mit intuitiver Benutzeroberfläche hilft nicht zuletzt, Wasser zu sparen. Der Greenkeeper sieht genau für jeden Bereich die dosierte Wassermenge und die Beregnungsdauer. „Was mich an Lynx am meisten beeindruckt, ist die Kommunikation zwischen Decoder und PC“, sagte Lüttger. Sofern beispielsweise ein Regner nicht funktioniere, werde der Grund mitangezeigt. „Ich kann am PC ablesen, was kaputt ist. Ist es eine Spule oder etwa ein Decoder. Das erleichtert einem das Leben sehr – nicht zuletzt auch dank der einfachen Wartungsmöglichkeit.

 

Beim Club in St. Leon-Rot mit seinem Leistungszentrum des Deutschen Golf Verbandes, sind insgesamt 3.100 Regner am Werk. Nun gibt das neue Wedge-o-Drom eine Testsaison für Lynx vor, während die beiden 18-Löcher-Plätze noch mit SitePro zentral gesteuert werden. „Das wird eine harte Zeit“, sagte Lüttger zwar – aber in dem Wissen, dass er und die Seinen „den nächsten Evolutionsschritt“ eingeleitet haben.

 

Ein ausführliches Interview mit Toro zu seiner erfolgreichen Beregnungssparte folgt in Kürze.

 

Kontakt:www.toro.com

Craig Cameron (4. v. li.), Superintendent des GC St. Leon-Rot, erklärt Beregnungsexperten die Feinheiten des Wedge-o-Droms.
Craig Cameron (hinten), Superintendent des Golfclubs St. Leon-Rot, und Stephan Hauk, Field Service Manager bei Toro, richten Lynx am PC ein.
Stephan Hauk (li.) von Toro und Head Greenkeeper Daniel Lüttger zeigen, wie die Regner auch mit der App Lynx Map per Smartphone gestartet werden können.
zurück