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Sind Schadpilze anhand der ­Symptomausbildung noch identifizierbar?

Die Frage, die in diesem Beitrag behandelt werden soll, lautet: Kann man Schadpilze heute noch allein anhand der Symptomausbildung eindeutig identifizieren? Die Antwort sei vorweggenommen – heute in den meisten Fällen „Nein“!

 

In den frühen und späten 90iger Jahren traten in Deutschland insgesamt weniger Schadpilze im Rasen auf als heute. Aber auch schon damals war es manchmal schwierig, allein anhand des Schadsymptoms bei allen Schadpilzen auf Rasenflächen eine eindeutige Aussage zu treffen. Schon damals habe ich mich in den meisten Fälle erst nach mikroskopischer Überprüfung eindeutig festgelegt, welcher Schadpilz ursächlich für das vorhandene Schadsymptom war.

 

Historischer Rückblick

Inzwischen treten auf unseren Rasenflächen wesentlich mehr Schadpilze auf, als Anfang der 90iger Jahre. Damals war die Sache noch einigermaßen überschaubar. In den Wintermonaten musste man hauptsächlich mit dem klassischen Schneeschimmel „Microdochium nivale“ rechnen, und zwar nur in den Wintermonaten. Inzwischen tritt dieser jedoch nicht nur in den Wintermonaten auf, sondern kann auch schon ab August bis in den Mai hinein unsere Rasenflächen schädigen. Die Symptome können dabei je nach Jahreszeit sehr unterschiedlich ausfallen und ähneln nicht unbedingt dem bekannten Schadsymptom des rosa-roten Schneeschimmels. Neben dem klassischen rosa-roten Schneeschimmel trat in den 90iger Jahren im Winter zudem noch der graue Schneeschimmel „Typhula incarnata“ auf. ...

 

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Abb. 1: Eindeutige und unverwechselbare Schadsymptome: Rostbefall (Puccinia sp.) (ob.), ­Rotspitzigkeit (Corticium fuciforme) (unt.) (Alle Fotos, soweit nicht anders bezeichnet: Dr. G. Lung)
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