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Rückzahlung von Fortbildungskosten

I. Einleitung
Qualifizierte Mitarbeiter sind heute ein wichtiger Wettbewerbsvorteil. In der Ausbildung oder im Studium erlernte Kenntnisse drohen rasch zu veralten; sie müssen durch stetige Fort- und Weiterbildung auf dem Laufenden gehalten werden. Unternehmen sind daher bereit, einen nicht unerheblichen Aufwand zu treiben, um ihre Mitarbeiter zu schulen und weiter zu qualifizieren.
Solchermaßen qualifizierte Mitarbeiter sind dann natürlich auch für andere Arbeitgeber attraktiv: Wechselt ein bei der DEULA auf Kosten seines Golfclubs oder seiner Betreibergesellschaft qualifizierter Head-Greenkeeper – womöglich schon unmittelbar nach Beendigung der Fortbildung – zu einem anderen Club, so bleibt der ursprüngliche Club nicht nur auf den Kosten der Fortbildung sitzen, sondern hat überdies noch einen wesentlichen Beitrag geleistet, die Wettbewerbsfähigkeit seiner Konkurrenz zu erhöhen.

Die Betriebe versuchen sich hiergegen durch Vereinbarungen über die Rückzahlung von Fortbildungskosten bei vorzeitigem Ausscheiden zu schützen. Das ist nicht ganz einfach: Die Rechtsprechung hat hier hohe Hürden aufgebaut. Im Folgenden werden die Anforderungen, die mittlerweile an derartige Rückforderungsklauseln gestellt werden, erörtert.

Beitrag von Dr. Dr. Michael Lenzen weiterlesen ...

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