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Rotspitzigkeit (Laetisaria fuciformis)

Einleitung

Rotspitzigkeit wurde in der Literatur bereits Mitte des 19. Jahrhunderts als Gräserkrankheit beschrieben. Die Krankheit deutet auf geschwächte Gräser durch mangelnde Ernährung hin. Im Wirtschaftsgrünland hat sie nur geringen Einfluss auf Ertrag und Futterwert, im Rasen stellt sie vor allem ein optisches Problem dar, da bei Befall insbesondere die Blattspreiten und nicht die gesamten Graspflanzen geschädigt werden.

 

Schaderreger

Lange Zeit wurde der Schaderreger als Corticium fuciforme bezeichnet. In den achtziger Jahren wurden zwei unterschiedliche Erreger für das Syndrom der Rotspitzigkeit identifiziert. Die eigentliche Rotspitzigkeit bei Rasengräsern wird durch Laetisaria fuciformis (Synonym: L. fuciforme; Isaria fuciforme) hervorgerufen. In der anglo-amerikanischen Literatur wird sie als „Red Threat“ bezeichnet.

 

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Bei genauerem Hinsehen wird der beginnende Befall der Blattspreiten deutlich (Foto: Henle)
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