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PGA – Professionals selbst ausbilden

Die Anstellung und Ausbildung von Azubis zum Fully Qualified PGA Golfprofessional stellt für Professionals und Golfclubs aus vielerlei Gründen eine interessante Option dar. Vordergründig mag der Auszubildende vor allem als preiswerte Arbeitskraft angesehen werden. Im Hinblick auf die Fürsorgepflichten des Ausbilders und den vorrangigen Zweck des Ausbildungsverhältnisses – die Vermittlung von beruflichen Kenntnissen und Fähigkeiten, die einen jungen Menschen zur Ausübung des Berufs des Golfprofessionals befähigen – verbietet sich jedoch ein solches Verständnis. Dennoch müssen es nicht ausschließlich altruistische Motive sein, die zur Übernahme eines Auszubildenden motivieren.  

Zum einen ist es durchaus zulässig und wünschenswert, den Auszubildenden als unterstützende Arbeitskraft einzusetzen. Zum anderen stellt die Beschäftigung eines Arbeitnehmers für Professionals, die nicht von der gesetzlichen Rentenversicherungspflicht befreit wurden, die Chance dar, einer Versicherungspflicht bei der Deutschen Rentenversicherung zugunsten einer privaten Altersvorsorge zu entgehen. Die Ausbildung zum Fully Qualified Professional der PGA of Germany kann unter bestimmten Voraussetzungen auch in selbständiger Weise abgeleistet werden. Auszubildende, die bereits über eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem staatlich anerkannten Ausbildungsberuf oder über ein abgeschlossenes Hochschul- oder Fachhochschulstudium verfügen, haben die Möglichkeit, die Ausbildung in freier Mitarbeit auf einer Golfanlage durchzuführen – die sogenannte Zweitausbildung. Die Kosten tragen die Azubis in diesem Fall selbst. Anstelle einer betrieblichen Vollzeitausbildung wird bei der Zweitausbildung ein wenigstens sechsmonatiges Praktikum erwartet, welches bei einem PGA Golfprofessional abzuleisten ist.

Den gesamten Artikel finden Sie in der Ausgabe 2 / 15 des golfmanager.

Autor:  Dr. Andreas Katzer

Foto: Colourbox
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