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"Nur wer die Augen dauerhaft offen hält, hat die Chance, es besser zu machen"

In einem Interview mit der Zeitschrift „Green“ haben Sie letztes Jahr Verbänden und Clubs angesichts der Entwicklung im deutschen Golfmarkt geraten, mit der Fehlersuche bei anderen aufzuhören und auf sich selbst zu schauen. Jeder müsste seine Hausaufgaben für sich machen – die Verbände wie auch die Golfclubs. Was genau sind das für Hausaufgaben, insbesondere im Hinblick auf den Vertrieb?

Der GMVD nimmt sich seiner Hausaufgabe an, indem er sich für das Jahresthema „Vertrieb“ ausgesprochen und die Umsetzung bzw. den Informationsfluss an seine Mitglieder begonnen hat. Zusätzlich liefert der GMVD über die Regionalkreise und der damit verbundenen Fortbildung im Vertriebs-Management frischen Wind. Der DGV hat mit seinem Programm 2018, der BVGA in seinen Vorträgen beim Fachkongress im Bereich Marketing und auch die PGA, z.B. durch das Thema Spannungsfeld Golfmanagement-Golfschule, ebenso wichtige Weichen gestellt bzw. Themen, die in den Bereich Vertrieb hineinlaufen, aufgegriffen.

Meiner Ansicht nach bestehen die persönlichen Hausaufgaben der Manager/Geschäftsführer darin, die alten Vertriebswege genau nach Erfolgsmaßstäben zu bewerten und unbedingt neue Wege zu beschreiten. Es müssen zukünftig mehr Anstrengungen unternommen werden, die Chance auf der Vertriebsebene zu nutzen.

Im GC München Eichenried schaffen wir nicht nur Angebote für Schnupperstunden und Platzreifekurse oder veranstalten einen Tag der Offenen Tür. Wir bieten auch Members & -Friends-Veranstaltungen, Firmen-events, Schulgolfprojekte und sind z.B. bei den Münchener Schultagen zu Akquiseauftritten vor Ort. Am wichtigsten ist zweifelsohne, dass Mitglieder wiederum Mitglieder werben. Es gilt, die Faszination Golf zu vermitteln. Qualität und die richtigen Angebote emotional verpackt, bringen immer wieder Neugolfer. Man muss die Leute willkommen heißen und sie integrieren. Die Mitglieder machen einen Club aus und somit den Wohlfühlfaktor. Auch hier spinnt sich der Faden fort, Qualität auf dem Platz, bei den Serviceleistungen und beim Personal – ob Golfclub oder Partner. Daneben muss das Zusammenspiel von Beirat und Geschäftsführung optimal abgestimmt sein. Nur mit dieser Kombination aus Fachkräften lassen sich die notwendigen richtigen Investitionsentscheidungen treffen.

Den gesamten Artikel finden Sie in der Ausgabe 2 / 15 des golfmanager.



Autor: Dr. Johanna Thiel
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit GMVD

Korbinian Kofler nahm 2013 am Graduierungssystem teil und ist aktuell CCM 2.
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