Neues aus dem Urlaubsrecht

In den letzten Jahren wurde das Urlaubsrecht grundlegend umgestaltet – ohne dass der Gesetzgeber auch nur eine Vorschrift im Gesetz geändert hat.

 

Dies beruht einzig auf der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofes (EuGH), der die deutschen Arbeitsgerichte zu folgen haben. Es begann alles mit einem Urteil des EuGH (Schulz-Hoff) im Jahre 2009, in dem der EuGH entschied, dass ein Arbeitnehmer seinen Anspruch auf bezahlten Urlaub nicht einbüßt, wenn er diesen Urlaub wegen Arbeitsunfähigkeit nicht in Anspruch nehmen konnte; der nicht gewährte Urlaub sei nachzugewähren oder – bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses – abzugelten. In der Folgezeit gab es eine Zahl von Entscheidungen, die das seit Jahrzehnten geltende Urlaubsrecht quasi „auf den Kopf stellte“.

 

Das „neue“ Urlaubsrecht macht es notwendig, darüber nachzudenken, ob man bei der Gestaltung des Arbeitsvertrages zwischen gesetzlichem Mindesturlaub und vertraglich vereinbartem Mehrurlaub unterscheiden sollte.

 

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(Bild: Dmitry Rukhlenko©123rf.com)
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