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Neue Hybridmäher von Toro im GC Green Eagle

Am Morgen überlagert noch leichter Frühnebel die 184 Hektar Fläche des Golfclubs Green Eagle in Winsen/Luhe, doch die Herbstsonne schickt bereits ihre ersten Strahlen auf die drei verschiedenen Plätze des Clubs. Während die ersten Gäste mit ihren Abschlägen beginnen, ist die Hauptarbeit von Greenkeeper Jens Ratajczyk bereits erledigt: „Im Sommer fangen wir mit unserem Team morgens gegen 4 bis 5 Uhr mit der Pflege an. Insgesamt umfasst das zu pflegende Gelände 45 Grüns, rund 25 Hektar Fairways und 25 Hektar Semirough. Neben einer Wasserfläche von rund 20 Hektar verteilt sich der Rest der Fläche auf Wald, Übungsbereich mit Driving Range und Hardrough.“ PGA-Golf­lehrer und Geschäftsführer Michael Blesch ergänzt: „Als wir mit der Planung des Geländes angefangen haben, standen hier kaum Bäume. Wir haben alles in Eigenregie geplant und gebaut und insgesamt über 150.000 Bäume gepflanzt, die unserem Gelände jetzt die unvergleichliche Atmosphäre geben. Wir legen allergrößten Wert auf Naturnähe – und das zieht sich wie ein roter Faden durch unser gesamtes Konzept, von der Platzarchitektur über die verwendeten Pflegemaschinen bis hin zu unserem gastronomischen Angebot.

 

Begonnen hat 1997 alles mit dem Bau des Par 72-Südkurses mit seinen über 6.000 Metern Länge und 18 Bahnen. Der Südkurs ist bei den Mitgliedern und Gästen besonders beliebt, da er selbst bei starkem Regen eine gute Bespielbarkeit bietet. Das Prunkstück des Golfclubs Green Eagle, der jährlich circa 20 große Turniere ausrichtet, ist jedoch der 2008 eröffnete Nordkurs mit einer Fläche von insgesamt 86 Hektar. Michael Blesch und sein Kompagnon, Finanzspezialist Ralf Lühmann, erinnern sich: „Mit dem Nordkurs wollten wir etwas ganz Besonderes und Einzigartiges schaffen. Von Anfang an war der Plan, einen anspruchsvollen und abwechslungsreichen Kurs zu gestalten, der allen Anforderungen internationaler Profiturniere gerecht wird. Mit seiner Länge von über 7.100 Meter ist der Nordkurs der längste Platz der European Tour und zählt zu den zehn längsten Plätzen der Welt. Auf 17 Bahnen stoßen die Spielerinnen und Spieler auf Wasserhindernisse und auch die nah an den Grüns positionierten Bunker fordern unsere Golferinnen und Golfer heraus. Dass dies auch passionierten Spielern sehr gefällt, zeigte sich, als Alice Cooper unseren Nordkurs als Green Monster betitelt hat.

 

Intensive und gründliche Pflege, die internationale Anforderungen erfüllt, ist ein wesentlicher Bestandteil der „Marke“ Green Eagle. Ein entsprechender Maschinenpark bildet die Voraussetzung dafür. Daher setzt die Geschäftsführung und das 15-köpfige Greenkeeping-Team seit Jahren auf eine enge Zusammenarbeit mit Toro.

 

Im Fuhrpark des Greenkeeping-Teams finden sich vom Reelmaster über mehrere Workman noch viele weitere Pflegemaschinen aus dem Hause Toro. Dazu Günter Schonbeck, Toro-Verkaufsleiter: „So können wir unserem Kunden Green Eagle gemeinsam mit Fachhändler Godau attraktive Konditionen anbieten. Darüber hinaus tauschen wir uns regelmäßig über neue Technolgoien und deren mögliche Anwendung hier vor Ort aus. So kam es beispielsweise zur Anschaffung der neuen Hybridmäher Reelmaster 5010-H mit ihrer autonomen Steuerung.

 

Toro-Fachhändler Marcel Godau erläutert die neue, autonome Steuerung des Mähers: „Nachdem unser Spezialist das Greenkeeping-Team hier an nur einem Tag in die Bedienung der Steuerung eingewiesen hatte, konnte es mit dem autonomen Modus schon losgehen. Grundsätzlich bieten sich zwei verschiedene Optionen, um den Mäher autonom mähen zu lassen. Im Modus Dynamo orientiert sich der Reelmaster am GPS-Signal und fährt seine Route ab. Im Teach&Play-Modus fährt der Fahrer einmal die gewünschte Strecke ab, speichert diese im System und dann erinnert sich der Mäher immer wieder an die Route. Das Flexible daran ist, dass die Maschinen autonom oder mit Fahrer bedient werden können. So können wir auch mal bei Golfturnieren während der Veranstaltung, wo die Maschinen nicht autonom einsetzbar sind, manuell fahren.

 

Natürlich ist auch bei der autonomen Fahrweise die Sicherheit für Mensch und Maschine jederzeit gegeben: Trifft der Reelmaster auf ein Hindernis, stoppt er und informiert den Greenkeeper per SMS über das Hindernis, das dann gegebenenfalls entfernt werden kann.

 

Die Nachfrage nach autonomen Systemen wird immer weiter steigen, da im Greenkeeping-Bereich Personal rar ist und diese Systeme als Vertretung eines fehlenden Mitarbeiters eingesetzt werden kann. Diese sollen nicht Mitarbeiter ersetzen, aber Engpässe kompensieren. Daher wird diese Möglichkeit immer interessanter für Golfclubs. Toro bietet hier eine innovative Chance, auf die Marktentwicklung zu reagieren und hat hier durch das Produkt von PrecisionMakers einen verlässlichen Partner an der Hand, der auch den Support in der Anfangsphase und nach der Inbetriebnahme gewährleisten kann“, erläutert Marcel Godau.

 

Kontakt:

TORO Global Services Company Büro Deutschland

Monreposstr. 57

71643 Ludwigsburg

Tel.: 07141-7642166-0

E-Mail: info.de (at) toro.com

www.toro.com

 

Stand: Greenkeepers Journal 04/2017

Toro-Verkaufsleiter Günter Schönbeck, Greenkeeper Jens Ratajczyk und Toro-Händler Marcel Godau mit dem Reelmaster 5010-H.
Mit seinen 7.161 m Länge vom Champions-Tee ist der Nordkurs der längste Platz der European Tour und zählt zu den zehn längsten Plätzen der Welt.
Der Reelmaster 5010-H, hier im autonomen Modus, in dem er einer vorgegebenen Route strikt folgt.
Das Display der autonomen Steuerung zeigt die Mähwege und Begrenzungen übersichtlich an.
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