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Marktforschung im Golfsport

Mit schöner Regelmäßigkeit weisen die Zahlen des Deutschen Golf Verbandes (DGV) in den letzten Jahren ein – wenn auch recht geringes – Wachstum aus. Auch 2016 fiel das Wachstum zwar höher aus als in den Vorjahren, blieb mit einem Plus von 0,5% beziehungsweise knapp 3.000 Golfern letztlich überschaubar. Dabei lässt sich inzwischen fast schon voraussagen, dass der Golfsport einerseits pro Jahr knapp 50.000 Golfer verliert, andererseits jedoch etwas mehr als 50.000 neue Golfer gewinnt und so am Ende des Tages ein leichtes Plus erzielt wird. Und seit mehreren Jahren äußern die Clubverantwortlichen das Ziel, man möge doch die Anzahl der Abgänge verringern, dann würde Golf in Deutschland naturgemäß deutlich schneller und stärker wachsen. Alleine diese Aussagen zeigen, dass die in nahezu der gesamten europäischen Golfszene genutzten Daten der Verbände nicht ausreichend interpretiert oder hinterfragt werden.

 

Golfer vs. Mitglieder

Immer wieder werden die Verbandszahlen so interpretiert, dass sie die Anzahl der Golfer in Deutschland widerspiegeln würden. Selbst auf den offiziellen Webseiten der Branche ist immer wieder zu lesen, dass die vom DGV veröffentlichten Zahlen die Anzahl der organisierten Golfspieler ausweisen würden. Doch erst bei näherem Hinsehen wird deutlich, dass diese Aussage nicht ganz den Inhalt der Statistik beschreibt ...

 

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(Foto: ⓒLeungChoPan/123rf.com)
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