Kontrolle von organischem Material auf Sport-Flächen

Ungewöhnlich starkes Auftreten von organischem Material erfolgt im Allgemeinen in Form von Filz, einer Schicht von organischen Reststoffen, die sich direkt an der Boden-Oberfläche angelagert haben. Die Mischung von faserigen Bestandteilen und lebenden Pflanzenteilen wie Wurzeln und Trieben liefert eine gewisse Festigkeit und unterscheidet Filz damit von einer Ansammlung lose vorhandener, organischer Materialien in Sportrasen-Flächen (14* siehe Literaturverzeichnis). Übermäßiges Auftreten von Filz ist aber unerwünscht, weil damit oft ein erhöhter Krankheitsdruck oder Insekten-Befall einhergeht. Des Weiteren reduziert sich die Stress-Toleranz gegen Kälte, Hitze und Trockenheit. Hinzu kommen mögliche weitere, durch Filz verursachte, Probleme wie Skalpieren, weiches Gewebe, Trockenflecken (LDS) gefolgt von Chlorosen, die durch Nährstoff-Mangel entstehen können. Geringe Filz-Bildung führt hingegen zu einer verbesserten Belastungstoleranz und Stabilität des Bodens. Dieser Artikel möchte die Ursachen für gewünschte und unerwünschte Folgen von Filz-Bildung auf Sport-Flächen aufzeigen mit ergänzenden Hinweisen zur Kontrolle.

 

Dieser Beitrag von Prof. Al J. Turgeon, erstellt in Kooperation mit der WINSTONuniversity, wurde bewusst nicht gekürzt oder vereinfacht und soll Einblicke in die US-Rasenwissenschaft bieten, die nun auch in Europa an der WINSTONuniversity Einzug hält.

 

Lesen Sie den kompletten Beitrag (Greenkeepers Journal 04/2014) HIER ...

Darstellung eines verfilzten Poa-pratensis-Bestandes.
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