Karten sind neu gemischt

Nichts ist brutaler als die demokratische Wahl eines DGV-Präsidenten. Diese Erfahrung mussten nicht nur diverse Pressevertreter erfahren, sondern ebenfalls Hunderte Delegierter beim Frankfurter Verbandstag. Leicht geschockt zeigte sich nach seiner Abwahl das bisherige Führungsduo, Hans Joachim Nothelfer und Dieter Dunkerbeck. Ihre Reaktionen zeigten (und man konnte es auch annehmen), es hatte sie kalt erwischt. Sei‘s drum, die Karten wurden neu gemischt: Ohne die bisherigen Joker Nothelfer und Dunkerbeck. Die jetzige Führungsmannschaft muss baldigst ihre Karten aufdecken, lebt aber auch vom gut gemischten Kartensatz der vorherigen Spieler.

Der Verbandstag
Über 400 Delegierte (57,9 Prozent) der deutschen Golfclubs und -anlagen wählten im Rahmen des 96. Ordentlichen DGV-Verbandstages am 11. April 2015 in Frankfurt am Main Claus M. Kobold zum neuen DGV-Präsidenten. Kobold setzte sich in der Wahl um das Präsidentenamt bereits im ersten Wahlgang gegen den bisherigen Präsidenten Hans Joachim Nothelfer und Mitbewerber Frank-Hagen Spanka durch. Claus M. Kobold ist selbstständiger Rechtsanwalt, seit 2001 Mitglied im Landesverband Sachsen und Thüringen und seit 2004 dessen Präsident. Der 53-jährige Familienvater lebt in Dresden und ist seit April 2014 Präsident des Golfclub Dresden Elbflorenz. Im DGV war der gebürtige Münchener von 2009 bis 2011 Vorsitzender des Präsidialbeirates des DGV und Mitglied des DGV-Präsidiums. Zum Stellvertretenden Präsidenten wurde Achim Battermann, Präsident des Landesgolfverbands Hessen, gewählt. Gemeinsam mit Kobold und Battermann bilden Klaus Dallmeyer, Alexander Klose, Marcus Neumann, Eicko Schulz-Hanßen, Yasin Turhal, Wilhelm Fumy, Gerd Kohns, Norbert Löhlein und Thomas Leimbach das neue DGV-Präsidium.

Den gesamten Artikel finden Sie in der Ausgabe 2 / 15 des golfmanager.

Autor: Franz Josef Ungerechts

Das neu gewählte DGV-Präsidium (Foto: Rafael Herlich)
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