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Jacobsen plant Mega-Umzug

Mit Großereignissen kennt man sich bestens aus im Hause Jacobsen. Nachdem der amerikanische Hersteller für Golfplatz-Pflegemaschinen bereits die Technik zur Vorbereitung und Pflege des Platzes für die Olympischen Spiele 2016 in Rio gestellt hatte, werden Jacobsen-Maschinen auch 2018 beim Ryder Cup in Paris zum Einsatz kommen. Doch zwischen diesen beiden sportlichen Highlights gilt es nun erst einmal, ein eigenes Mammut-Projekt zum erfolgreichen Abschluss zu bringen: den Umzug der Jacobsen-Produktion in ein neues, hochmodernes Werk im amerikanischen Augusta.

 

Der Umzug bedeutet für Jacobsen nicht nur modernere Produktionsbedingungen und leistungsfähigere Ausstattung, sondern auch mehr Produktionsfläche und zusätzliche Mitarbeiter. „Die Expansion erlaubt es uns, unsere Produktionsmenge zügig der steigenden Nachfrage anzupassen“, erklärt Kevin Holleran, Präsident der Muttergesellschaft Textron Specialized Vehicles (TSV). Zusätzlich gewinne man mehr Flexibilität in der Fertigung.

 

Bis Ende 2017 soll der Umzug von der bisherigen Produktionsstätte in Charlotte vollständig abgeschlossen sein. Die Kunden überall in der Welt werden davon gar nichts mitbekommen, versichert Holleran. Es werde durch den Umzug keine Einschränkungen in der Produktion und im Service geben. An dem neuen Standort, an dem auch weitere Marken von TSV, wie zum Beispiel die E-Z-GO Golfcarts, gebaut werden, wird das Unternehmen dann fast 1.500 Mitarbeiter beschäftigen.

 

Der regelmäßige Einsatz von Jacobsen-Equipment bei den absoluten Top-Highlights des Golfsports, etwa bei den Olympischen Spielen, bei den U.S. Open und nun auch beim anstehenden Ryder Cup, ist ein Beleg dafür, dass unsere Maschinen bereits jetzt die absolute Leistungsspitze der Golfplatz-Pflegetechnik darstellen. Mit den nochmals verbesserten Produktionsbedingungen in unserer neuen Fabrik werden wir diesen Vorsprung weiter ausbauen“, freut sich auch John Moore. Moore ist als Geschäftsführer der GOLF TECH Maschinenvertriebs GmbH für den Deutschland-Vertrieb von Jacobsen, E-Z-GO und Co. verantwortlich.

 

Tatsächlich konnte sich Jacobsen in den vergangenen Jahren attraktive Ausrüsterverträge sichern. Dabei hat man sich nicht nur durch die Bereitstellung der charakteristisch orangefarbenen Maschinen an der Herrichtung und Pflege der Plätze beteiligt, sondern auch aktiv vor Ort. So war etwa während des 14-tägigen olympischen Turniers in Rio neben 35 Golfplatz-Pflegemaschinen auch ein Team von Jacobsen-Technikern im Einsatz, um die Greenkeeper mit einem optimalen 24- Stunden-Service zu unterstützen.

 

Genauso wie die hervorragende Qualität der Mäher gehört auch ein schneller, unkomplizierter Service zu dem, was die große Beliebtheit von Jacobsen-Maschinen bei Golfplatzmanagern und Greenkeepern in Deutschland und der ganzen Welt ausmacht“, erklärt Moore. „Mit dieser besonderen Stärke wollen wir natürlich auch zum Gelingen sportlicher Großereignisse beitragen. Gerade bei einer derart intensiven Beanspruchung des Platzes müssen alle Zahnräder perfekt ineinandergreifen. Hier sind Mensch und Maschine extrem gefordert.

 

Fordernd wird sicher auch der Mammut-Umzug in die neue Jacobsen-Fabrik. Doch bei so viel Erfahrung mit zeitsensiblen Großereignissen dürfte den Amerikanern wohl auch dieses Riesen-Projekt planmäßig gelingen.

 

Weitere Informationen:www.ransomes-jacobsen.eu

Paul Armitage, General Manager at Le Golf National, Tim Shaw von Ryder Cup Europe, Alan Prickett, Managing Director of Jacobsen (mit Trophäe), Alejandro Reyes, Superintendent at Le Golf National, und Edward Kitson of Ryder Cup Europe (v.l.n.r.)
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