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Golfexit

Die Partizipation am Thema Golf lässt nicht nur europaweit nach. Auch die USA tun sich schwer, neue Golfer zu generieren, die dauerhaft ihre Freizeit mit dem Golfspiel verbringen.

 

Ein Indikator dafür ist, dass der US-amerikanische Sportartikelhersteller NIKE im Juli 2016 beschlossen hat, sich komplett aus dem Hardwaregeschäft für Golfschläger, Golfbälle und Golfbags zurückzuziehen. Die Ursache wird sicher nicht in der gestiegenen Anzahl von Golfern weltweit, sondern in der weltweiten Stagnation, bzw. Rückgang der Nachfrage, zu finden sein. Dem Vernehmen nach macht NIKE alleine mit den „AirJordan“-Sportschuhen einen größeren Umsatz, als mit dem kompletten Golf-Hardwaregeschäft. Und dann noch die dreistelligen Millionensummen für die Testimonials Rory McIllroy und Tiger Woods – scheint so, als wurde es dem Produktmanager bei NIKE Golf, vor dem Hintergrund der abnehmenden Umsätze, zunehmend schwerer, Argumente in den Meetings mit der Konzernleitung zu finden, um die Strategie weiter so am Leben zu lassen.

 

Dann lieber mit Siegesgöttinnen-Socken den gleichen Umsatz generieren. Verständlich! Ebenso verständlich vor dem Hintergrund, dass NIKE-Mitbewerber Adidas für seine Marken TaylorMade, Adams und Ashworth, einen Käufer sucht und sich ebenfalls aus diesem Segment des Golf-Paraphernaliahandels zurückziehen will.

 

Solange in den Schwellenländern China, Indien, Russland und in Südamerika kaum Golf gespielt wird, ist das Wachstum im Vergleich zu anderen Sportarten zu gering, um die hohen Kosten für die Entwicklung von Golf-Schlägern zu rechtfertigen. Die Margen für Textilien und Schuhe sind leichter und sicherer zu generieren.

 

Den kompletten Bericht lesen Sie hier ...

(Grafik: www.colourbox.de)
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