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(Golf-)Urlaub mit 4 Sternen und 45 Löchern

Mittlerweile 43 Jahre gibt es den Öschberghof bereits – beschaulich zwischen Freiburg und dem Bodensee gelegen. Und seit zwei Jahren läuft nunmehr der Countdown für „Öschberghof reloaded“: Die Anzahl der Zimmer wird auf 125 erweitert und auch der Spa-Bereich wird auf 5.000 Quadratmeter im Vergleich zu bisher exakt verdoppelt. Auch der Tagungsbereich wird vergrößert und nicht zuletzt der Golfplatz: Aus 27 Löchern werden 45! Sämtliche Fairways wurden bereits oder werden gerade noch neu gebaut und mit Infinity-Regnern und Lynx-Steuerung von Toro ausgestattet.

 

Heiko Hildebrandt ist stolz auf „seinen“ Öschberghof. Seit sieben Jahren ist der 27-Löcher-Golfplatz sein Revier. Seit zwei Jahren ist der Head-Greenkeeper nun dabei, daraus etwas ganz Großes zu machen: einen Golfplatz mit 45 Löchern, der Golf-Liebhaber aller Couleur nach Donaueschingen locken soll. Für 1. September 2018 ist das große Opening geplant. Der Termin ist fix gesetzt, ein sekundengenauer Countdown auf der Website des Öschberghofs lässt keinerlei Verzögerungen zu.

 

Doch der erfahrene Greenkeeper ist zuversichtlich. Der neue East Course mit 18 Löchern wurde Mitte Mai eingeweiht, die Bauarbeiten am neuen 9-Löcher-West Course sind demnächst abgeschlossen und die Komplett-Erneuerung des Old Course steht in den Startlöchern. Noch putten die Golfer hier ihre letzten Bälle, doch bald schon werden die Bagger die Greens übernehmen. Die neuen Versorgungsleitungen für die Infinity-Regner liegen bereits demonstrativ am Rande des Fairways bereit.

 

Was sich hier noch im Planungsstadium befindet, steht auf dem West Course bereits kurz vor seiner Vollendung. Die Breaks sind fertig ausgestaltet und die Infinity-Regner sitzen. In der gesamten Anlage werden am Ende der Umbauarbeiten über 2.000 dieser Regner verbaut sein: doppelreihig auf den Fairways und einreihig auf allen anderen Flächen, von den Approach-Bereichen über die Sourround-Begrünung bis hin zur Gartenanlage rund um das Hotel.

 

In Donaueschingen hat man sich bewusst für die Toro-Regner entschieden, „denn die Wartungsfreundlichkeit ist einfach fantastisch“, so Hildebrandt. „Alle Spulen und Ventile sitzen gut geschützt in einer hochwertigen und geräumigen Kunststoff-Hülse und im Fall der Fälle können wir einfach den Deckel anheben und kommen wunderbar an den Regner – ohne spezielles Werkzeug und ohne dass wir hier erst aufwändig graben müssten.“ Die dadurch gewonnene Zeit wissen Hildebrandt und seine zwölf Mitarbeiter deutlich effizienter zu nutzen.

 

Die Lynx-Steuerung von Toro übernimmt Nacht für Nacht die systematische Beregnung der 270 Hektar großen Anlage. Sie ist so programmiert, dass überall nur die mindestens notwendige Wassermenge ausgebracht wird.

 

Beste Erfahrungen hat der Head-Greenkeeper damit gemacht, die Anlage morgens anstatt abends laufen zu lassen. „Der Öschberg­hof liegt in einer Senke, die von Wald umgeben ist – und durch die ein Bach fließt. Hier fängt sich gerne der Frühnebel. Wenn ich morgens beregne, dann bekomme ich den Tau damit gleichzeitig weg, die Pflanzen sind weniger anfällig für Krankheiten und haben den Tag über genug Wasser.

 

Für das Fein-Tuning in seinem Beregnungs-Konzept verlässt sich Hildebrandt jedoch gerne auf seine fast 30-jährige Erfahrung. „Wir sehen uns jeden Tag den Platz genau an“, so der Profi „und bewässern und düngen nach der Devise ‚weniger ist mehr‘.“ Seine Greenkeeper entscheiden dann vor Ort, ob einzelne Flächen noch nachberegnet werden müssen. „Dafür ist die App von Toro Gold wert, denn mit ihr kann ich jeden einzelnen Regner ansteuern und sehr zielgenau wässern.

 

Für die Beregnung des Platzes nutzt der Head-Greenkeeper bisher kein Stadtwasser, sondern reines Oberflächenwasser – und auch das soll für die 45-Löcher-Anlage so bleiben. Darum erstreckt sich durch das ganze Areal ein ausgeklügeltes System mit 7 Speicher-Seen und diversen Bachläufen und Drainagen, durch welche die wunderschön in die Landschaft integrierten Wasserspeicher miteinander verbunden sind. „Wir sind damit völlig unabhängig“, freut sich Hildebrandt. „Und wenn im West Course mehr Wasser benötigt wird als im East Course, dann können wir es ganz gezielt und für die Golfer unsichtbar dorthin pumpen.

 

So langfristig der Öschberg­hof geplant ist, so langfristig wünscht sich der Head-Greenkeeper auch die Zusammenarbeit mit Toro. „Wir arbeiten schon seit vielen Jahren mit Toro zusammen. Zum einen ist es die Ersatzteilsicherheit, auf die wir hohen Wert legen. Und zum anderen ist es auch die Tatsache, dass sich die Technik ständig weiterentwickelt. Hier wollen wir auch in Zukunft die Möglichkeit haben, modular zu erneuern und unseren Golfplatz damit langfristig nachhaltig bewirtschaften.

 

Stand: Greenkeepers Journal 03/2017

Während der täglichen Platz-Inspektion kann Head-Greenkeeper Heiko Hildebrandt die neuen Infinity-Regner auf dem East Course zielgerichtet über die Toro-App einschalten – überall dort, wo das Green mehr Wasser benötigt. (Alle Fotos: TORO)
Der Neubau des West Courses steht kurz vor seinem Abschluss. Die Breaks sind fertig ausgestaltet und die Infinity-Regner sind ­eingebaut.
Heiko Hildebrandt demonstriert die gute Zugänglichkeit der Toro Infinity-Regner, die auch nach dem Festeinbau noch erhalten bleiben wird.
Sieben Speicher-Seen werden nach Abschluss der Bauarbeiten das komplette Golf-Resort schmücken und für den Golfplatz unabhängig von Stadtwasser machen.
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