Gartenlaubkäfer biologisch bekämpfen

Greenkeeper sind während der Sommermonate im Dauereinsatz, um Sportanlagen und Golfplätze in Schuss zu halten. Neben Unkrautbeseitigung und Mäharbeiten gehört auch die gezielte Schädlingsbekämpfung zum Aufgabengebiet.


Rasenflächen z.B. werden gern vom Gartenlaubkäfer heimgesucht, der seine Eier unter der Grasnarbe ablegt. Das Gras wächst dann plötzlich nicht mehr nach und es bilden sich immer mehr hässliche gelb-braune Flecken. Das Gras lässt sich nach ein paar Wochen sogar wie ein Teppich abnehmen.

 

Um die Grünfläche noch zu retten, ist schnelles Handeln gefragt. Da chemische Wirkstoffe gegen diesen Schädling unwirksam sind, wird der Einsatz von Heterorhabditis-Nematoden als natürliche Feinde des Gartenlaubkäfers empfohlen.

 

Der Schweizer Sprühgeräte-Spezialist Birchmeier hat zum lokalen Ausbringen und Beregnen der Nützlinge das praktische Dosiersystem AquaNemix entwickelt. Die Bedienung ist denkbar einfach: Die Nematoden werden in den Behälter eingefüllt und die entsprechende Wassermenge zugegeben. Nach dem sorgfältigen Verrühren der Nematoden kann das Gerät bequem über die universelle Steckverbindung an den Wassertank angeschlossen werden. Das durchlaufende Wasser vermischt sich mit den Fadenwürmern und diese werden in einer abgestimmten Dosierung ausgebracht.

 

Um eine optimale Wirkung zu erzielen, sollte der Boden vor der Behandlung ausreichend feucht sein. Außerdem müssen die Nematoden nach dem Ausbringen kräftig eingeregnet werden. Für diese Anwendungen gibt es am Gerät die Klarwasser-Einstellung, bei der reines Wasser mit einem kräftigen Durchfluss von max. 14 l/min fließt. Dank des durchdachten Systems brauchen keine Schlauchanschlüsse oder Geräte mehr gewechselt werden. Der Anwender spart enorm viel Zeit ein und der Arbeitsaufwand verringert sich. Dazu ist das robuste und handliche Gerät schnell montiert, wartungsfrei und leicht zu reinigen.

 

Weitere Informationen:www.birchmeier.com

Zum lokalen Ausbringen und Beregnen von Nematoden entwickelt: Der Birchmeier AquaNemix. (Foto: Birchmeier)
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