Düngewirkung verschiedener Phosphatquellen auf Sportrasen

Aufgrund der begrenzten weltweiten Phosphatvorräte und des erheblichen Phosphorpotenzials in Abfällen und Abwässern stellt sich die Frage, ob Recyclingprodukte für die Rasendüngung geeignet sind. Anhand der Deklaration lässt sich die Düngewirkung nicht immer sicher einschätzen. In einem mehrjährigen Düngerversuch auf Sportrasen mit niedriger Phosphor-Versorgung wurde die Düngewirkung verschiedener Phosphor-Recyclingdünger im Vergleich zur ungedüngten Kontrolle und zum Referenzdünger Superphosphat getestet. Redox-Knochenasche und Klärschlammasche zeigten eine schlechtere, Magnesium-Ammonium-­Phosphat eine vergleichbare und Fleischknochenmehl eine teilweise bessere Düngewirkung als Superphosphat. Unterschiedliche Herkunft und Recyclingverfahren erfordern weitere Versuche, um die Düngewirkung von P-Recyclingdüngern besser einschätzen zu können. Bei P-Düngern mit mittlerer und geringer Verfügbarkeit ist eine Ergänzung mit „schnelllöslichen“ P-Düngern zu Vegetationsbeginn sinnvoll.

 

Den kompletten Bericht lesen Sie hier ...

Teilansicht des Versuchs mit Mangelsymptomen bei der Kontrolle (1), der Redox-Knochenasche (4) und der Klärschlammasche (5).
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