Composted garden waste in rootzone and topdress on sand-based golf greens

Zusammenfassung

Ziel dieses Forschungsprojekts war die Beurteilung der Auswirkungen kompostierter Gartenabfälle (Handelserzeugnis „Green Mix“, GM) in einer nach USGA spezifizierten Rasentragschicht und/oder dem Topdressing während der Einwachsphase und der Pflege eines jungen Golfgrüns, wobei eine Rotschwingel-Monokultur erzielt werden sollte. Von August 2011 bis November 2012 wurde am NIBIO Landvik Turfgrass Research Centre in Norwegen ein Feldversuch durchgeführt. In einer Versuchsplanung mit vier Wiederholungen wurden die GM-Wurzelbereiche mit solchen verglichen, bei denen Torf zum Einsatz kam, und das GM-Topdressing wurde mit dem aus reinem Sand verglichen. Auf den Flächen wurde Rotschwingel (97 %) und Einjähriges Rispengras (Poa annua, 3 %) ausgesät, um die Konkurrenzkraft zwischen den beiden Arten zu studieren. Da Bodenanalysen einen höheren Nährstoffgehalt zeigten, wurden während des Wachsens zwischen August und November 2011 die Düngemittel bei den GM-Wurzelbereichen um 50 % gegenüber denen mit Torf verringert. Dadurch reduzierte sich allerdings die Triebdichte um 34 %, was zu der Annahme führte, dass eine geringere Reduzierung der Düngemittel besser gewesen wäre. Im Jahr 2012 wurde auf allen Flächen dieselbe Menge an Düngemitteln verwendet und dort, wo GM im Wurzelbereich und/oder im Topdressing verwendet wurde, gab es erhebliche Verbesserungen in Hinblick auf den allgemeinen Zustand des Rasens, die Triebdichte, die Herbstfärbung und die Resistenz gegen Rotspitzigkeit (Laetisaria fuciformis). Doch das Einjährige Rispengras entwickelte sich bis Juli 2012 im GM-Wurzelbereich schlechter als in dem mit Torf, bis es dann aus allen Bereichen verschwand. Der Prozentd’ensatz von Wurzeln, die mit Mykorrhiza befallen waren, war im Frühling 2012 beim Einjährigen Rispengras zwar nur leicht, aber dennoch signifikant höher als beim Rotschwingel und entwickelte sich im Verlauf des Jahres 2012 so, dass er in den GM-Wurzelbereichen dreimal so hoch war wie in den Torf-Wurzelbereichen. Daraus ergibt sich, dass die Nutzung von reifen und homogenen kompostierten Gartenabfällen in den Wurzelbereichen und dem Topdressing von sandbasierten Golfgrüns einige Vorteile bietet.

Den ganzen Beitrag finden Sie unter SCIENCE

Photo 1: Seeding of trial on 17 Aug. 2011. GM rootzones had darker color than PEAT rootzones.
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