Caddie-Services in Golfclubs – ein Auslaufmodell?

Dabei bieten Caddies weit mehr als nur das reine Tragen der Golftasche. Erfahrungen auf Golfanlagen im Ausland zeigen, dass der Einsatz von Caddies das Spieltempo erheblich beschleunigen kann – so sind auf dem Old Course in St. Andrews Runden mit Caddies auch bei vier Spielern in vier Stunden leicht möglich. Bei starker Spielfrequenz ermöglicht dies nicht zuletzt eine bessere Auslastung der Anlage. Und gerade Gäste profitieren oftmals von wohl dosierten Tipps der Caddies, sei es zur Spielrichtung oder auch zur Schlägerwahl. Dies sorgt letztlich bei Gästen für mehr Spaß und Vergnügen auf der Golfrunde – und letztlich heißt Golfen mit Caddie auch, sich einmal fast wie ein Golfprofi fühlen zu dürfen. Die meisten Clubs setzen nur Caddies mit sehr guter eigener Spielstärke ein, so dass sie ihrem Kunden auf der Runde bei Bedarf auch nützliche Hinweise zum Golfen geben können. Zudem kann ein guter Caddie – sofern der Spieler dies wünscht – manch interessante Hintergrundinformation zur Golfanlage und zum Club liefern. Caddies sind jedoch nicht nur für gute Gastspieler geeignet, sondern können auch bei noch nicht so erfahrenen Golfern sehr gut eingesetzt werden.

So kann ein Caddie auf der Runde Neugolfern viele Hinweise zu Course Management und Etikette geben, wovon letztlich alle Golfer auf der Anlage profitieren dank schnelleren Golfspiels. Auch für Neumitglieder können Caddies genutzt werden, um die Golfer an das soziale Umfeld des Clubs zu gewöhnen – denn die Imageanalyse des Deutschen Golf Verbandes (DGV) hatte fehlende Bindung an den Club als einen der Hauptgründe identifiziert, warum Golfer sich wieder zurückziehen.

Den gesamten Artikel finden Sie in der Ausgabe 2 / 15 des golfmanager.

Autor: Michael Althoff
Geschäftsführender Gesellschafter der MC Management Consulting GmbH

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