Brunnen, Brunnenbau, Betrieb und Wartung von Bewässerungsbrunnen

Über 50% der Golfanlagen im Bundesgebiet haben einen oder mehrere Brunnen, um die Beregnungswasserversorgung abzudecken. Bereits historisch war der Brunnenbau neben den Quellfassungen oder Schürfungen die wesentliche Grundlage zur Eigenwasserversorgung.

 

Um die Leistungsfähigkeit einer Brunnenanlage sicherzustellen sind regelmäßige Kontrollen, Wartungen und Instandsetzungen notwendig. Je nach Brunnenbauart, Aufbau, Komplexität und Größe (Schachtbrunnen oder Tiefbrunnen) können die Kontroll- und Wartungsarbeiten in Eigenleistung oder durch Fachfirmen durchgeführt werden. Unabhängig von den Genehmigungsauflagen sollte ein Brunnen in der Betriebs­zeit wöchentlich mit einer Pegelmessung kontrolliert werden. Das Grundwasserdargebot ist quantitativ und qualitativ regional sehr unterschiedlich und von der jährlichen Grundwasserneubildungsrate abhängig. Die Neubildung der Grundwasservorräte erfolgt überwiegen außerhalb der Vegetationszeit in den Wintermonaten und ist von den natürlichen Niederschlägen abhängig. Die regional sehr unterschiedlichen Niederschlagsmengen treffen auf den Boden auf, versickern durch Boden, Kies sowie Gesteinsschichten und tragen somit zur Grundwasserneubildung bei. Hierbei lösen sich nützliche und weniger nützliche Mineralien und Bodenstoffe im Wasser. Dabei kommt es in einigen wenigen Regionen zur Anreicherung von Wasserinhaltsstoffen, die für die Bewässerung von Sportrasenflächen nicht erwünscht sind. ...

 

Lesen Sie den kompletten Beitrag (Greenkeepers Journal 1/2020) HIER.

 

Ergänzend zu diesem Beitrag finden Sie HIER ein Interview mit dem Autor Andreas Klapproth, Leiter des DGV-Arbeitskreises Golfplatzbewässerung.

 

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Pegelmessung mittels Lichtlot über die Brunnenkopföffnung (Foto: A. Klapproth)
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