50-jähriges Jubiläum mit Greenkeeping-Investitionen

Seit rund 50 Jahren besteht der Golfclub Oberfranken e.V. im fränkischen Thurnau, 20 km von Bayreuth entfernt. Zum Jubiläumsjahr startete der Golfclub mit neuen Mitarbeitern und seit April auch mit fünf neuen Grünpflegemaschinen der Marke Toro in die neue Saison. Die Maschinen mit Hybridtechnologie sollen zur Reduzierung von Emissionen beitragen, um einen Beitrag zu leisten, die Naturlandschaft langfristig zu erhalten.

 

Der Golfclub Oberfranken, am 13. August 1965 gegründet als erster Club in der Region, startete damals mit einem 9-Löcher-Platz, welcher in das landschaftlich reizvolle 64-Hektar-Areal mit großem Hecken- und Baumbestand sowie denkmalgeschützten Hügelgräbern aus der Keltenzeit integriert wurde. Der führende Golfplatzarchitekt Dr. Bernhard von Limburger konzipierte diese neun Spielbahnen, welche 1986/87 auf 18 Bahnen erweitert wurden, um den internationalen Standard zu erhalten. 2003 ging das Grundstück in das Eigentum des Golfclubs bzw. der Mitglieder über. Stand heute sind es 565 Mitglieder. Ein öffentliches Clubhaus mit Bewirtschaftung sowie ein Proshop gehören ebenfalls dem Club. Die mittlerweile 68 Hektar des Golfclubs zählen flächenmäßig zu der größten Sportanlage im Landkreis Kulmbach.

 

Mitte Juni ist unsere Jubiläumsfeier. Wir möchten diese Feierlichkeit als Gelegenheit nutzen, aufzugreifen, was wir bis heute geschaffen haben und in Zukunft erhalten möchten. Wir gestalten unsere Anlage immer weiter und hoffen auch die nächsten Jahre weiterhin Menschen für den Golfsport jeden Alters für diesen Sport begeistern zu können“, so Spielführer Wolfgang Türk.

 

Seit 2018 sind neue Mitarbeiter im Team – u.a. Steffen Zinke, der den Club managt und dem Vorstand assistiert. Er legt viel Wert auf Qualität und Image des Clubs. So lag ihm auch besonders am Herzen, den Platz zu verbessern und die Kosten zu optimieren. Das insgesamt fünfköpfige Greenkeeping-Team wird neu von Dirk Schmoll geleitet, der sieben Tage die Woche den Platz sowie die umliegenden Grünflächen in Schuss hält. Von den 36 Hektar Fläche, die sportlich genutzt werden, werden 18 Hektar Fairways auf 17 mm Höhe und 7.000 qm Grüns auf 3 mm gemäht. Auch 2.500 qm Wasserflächen (zehn Wasserhindernisse) und 3.000 qm Sandbunker (29 Stück) bietet die Anlage, welche ebenso pflege­intensiv sind.

 

Naturlandschaft und Spielbetrieb im Blick

Naturschutz wird von jeher sehr groß geschrieben, da der Golfplatz zu den ­landschaftsarchitektonisch Schöns­ten in Deutschland zählt. Das Greenkeeping sorgt dafür, dass Umwelt und Natur im Einklang sind, indem sie Bestandspflege des angrenzenden Waldes und der Streuobstwiesen betreiben. Aus den verschiedenen Apfelsorten wird der clubeigene Apfelsaft hergestellt.

 

Pflege- und Unterhaltsmaßnahmen haben für jeden Golfclub den höchsten Stellenwert. Bei mittlerweile zehn Golfplätzen innerhalb des Gebiets Oberfranken wächst der Druck an die Qualität des Platzes, der ganzjährig zur Verfügung steht. Der Golfclub hat insgesamt elf Maschinen in seinem Maschinenpark. Die meisten sind jedoch in die Jahre gekommen und müssen nach und nach ausgetauscht werden. „Um die Bespielbarkeit auch bei unseren Turnieren – und davon haben wir 50 pro Jahr – zu gewährleisten, haben wir dieses Jahr alte Maschinen austauschen müssen. Dabei haben wir uns für Maschinen der Marke Toro entschieden, die zuverlässig arbeiten, qualitativ hochwertige Ergebnisse abliefern und leichter sind als die Vorgängermaschinen. Uns war ebenso der ökologische und effiziente Aspekt wichtig, langfristig in Maschinen zu investieren, die lange halten“, so Steffen Zinke.

 

Mit der Umstellung des Maschinenparks auf die Hy­bridtechnologie zur Reduktion der Emissionsbelastung für Luft und Boden will der Golfclub einen wesentlichen Beitrag dafür leisten, die fränkische Naturlandschaft nachhaltig zu erhalten. So hat der Club nun zwei hybride Aufsitzmäher für die Fairways Reelmaster 5010-H, die durch ihre elektrischen Schneideinheiten weniger Kraftstoff verbrauchen und eine geringere Geräuschemission aufweisen. Auch der Grünsmäher Greensmaster Triflex Hy­brid 3420, der die Feinarbeit auf den Grüns erledigt, erfüllt diese Aspekte. Für das Grobe (Rough/Semi-Rough) ist der Großflächenmäher Groundsmaster 4500-D Diesel 4WD zuständig. Ergänzend wurde der Laubbläser ProForce angeschafft, der ebenso ständig im Einsatz ist, da der Platz angrenzend an Waldgebieten ist.

 

Die Spielbahnen bleiben grundsätzlich so wie sie sind, aber der Golfplatz wird im Prinzip nie fertig – er verändert sich laufend. Das ist das Spannende an meinem Job. Sich immer etwas Neues einfallen zu lassen und Entscheidungen richtig zu fällen, die nachhaltige Auswirkungen haben.“ – Dirk Schmoll.

 

Weitere Informationen:

TORO Global Services Company, Büro Deutschland, Monreposstr. 57, 71643 Ludwigsburg, www.toro.com, Jan Winkler, Tel.: 0176-82409690, E-Mail: jan.winkler (at) toro.de

Das Team des GC Oberfranken freut sich über die neuen Maschinen (v.l.): Steffen Zinke (Assistent des Vorstands), Dirk Schmoll (Head-Greenkeeper) und Matthias Krüger (Präsident). (Alle Fotos: Toro)
Zwei Fairwaymäher Reelmaster 5010-H und ein Grünsmäher Greensmaster Triflex Hybrid 3420 verrichten seit April 2018 die tägliche Arbeit auf dem Golfplatz.
Während des Spielbetriebs wird gemäht. Dies erfordert leisere ­Motoren und weniger Emission.
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