Nachhaltige Lösungen für Bunkerumfelder

Witterungsextremen machen Golfanlagen zu schaffen

Bunker sind nicht die wichtigsten Spielelemente, aber doch häufig bedeutsame Gestaltungselemente einer Golfanlage. Nicht selten wird ihr Zustand kontrovers beurteilt und relativ häufig wird eine Optimierung gefordert. Qualitätsansprüche beziehen sich in erster Linie auf die Bespielbarkeit und somit auf die Beschaffenheit der Sandflächen und der Bunkerränder.

 

Doch häufig stellen gerade bei den Grünbunkern die Umfelder, vor allem Bunkerränder oder -nasen, die in den sommerlichen Hitzeperioden austrocknen, ein Problem dar. Großen Einfluss haben hierbei der Grad der Modellierung, der Bodenaufbau, die Ausrichtung zur Sonne und der Pflanzenbestand. Leiden dieser Bereiche unter Trockenheit, kommt es zu einem Ausfall der gewünschten Gräser und die Verunkrautung nimmt stark zu.

 

Handwässern der Bereiche ist nicht praktikabel, da diese, auf den Grüns inzwischen gängige Maßnahme, einen extremen zusätzlichen Pflegeaufwand darstellt. Dies und die zudem begrenzten Wasserreserven fordern alternative Konzepte, wie das im folgenden Beitrag aufgezeigte Beispiel von Hubert Kleiner: Aus der Praxis – Effektive Nutzung von Beregnungswasser.

 

Autorin: Beate Licht | Greenkeepers Journal 1/2021

Beispiele für Bunkerränder und -nasen, die unter der Trockenheit der letzten Jahre stark litten.

Beide Fotos: B. Licht

Presenting Partner

Köllen Druck + Verlag GmbH

Postfach 410354, 53025 Bonn
Telefon 0228 / 98 98 287
Fax 0228 / 98 98 229

golf (at) koellen.de
www.koellen-golf.de