Kann man das Wachstumspotenzial von Rasengräsern quantifizieren?

Schlosser, M.

Einleitung

Immer häufiger wird man mit dem Problem konfrontiert, dass ein Rasen nicht oder nur unzureichend wächst, obwohl scheinbar alle Bedingungen passen.

 

Die äußeren Einflüsse auf das Gräserwachstum sind vielfältig:

  • Pflege (Mähen, mechanische ­Maßnahmen, Düngung, Pflanzen­stärkung);
  • Wasserhaushalt (Niederschläge, ­Beregnung, Wasserspeicherkapa­zität, Dränage);
  • Krankheitsdruck;
  • Wetter.

 

Das Wetter hat dabei sicherlich einen sehr entscheidenden Einfluss und ist nicht durch den Platzwart/Greenkeeper/Gartenbauer kontrollierbar. Durch die Veränderung der vorherrschenden Wettererscheinungen hin zu immer häufiger auftretenden Extremwetterlagen (z.B. extreme Hitze gefolgt durch Gewitter mit starken Niederschlägen innerhalb kürzester Zeit) oder unbeständige Phasen mit durchschnittlichen Tagestemperaturen, aber kühlen Nächten wird die Situation noch verschärft. So konnte man auch im Frühjahr 2015 beobachten, dass sich die Rasenflächen nach dem Winter nur sehr langsam regenerierten, Dünger mit höheren Anteilen an Langzeitstickstoff nur zögerlich wirkten oder Neuansaaten sich nur sehr langsam entwickelten, obwohl das Wetter scheinbar „optimal“ war. Das genaue Ausmaß der Auswirkungen des Wetters auf das Wachstum von Gräsern ist schwierig einzuschätzen. Dabei können Modelle zur Quantifizierung des Wachstumspotenzials helfen.

 

Den detaillierten Artikel (Rasen 03/2015) finden Sie HIER ... (Download PDF)

oder auf der Homepage der Deutschen Rasengesellschaft (DRG) e.V. unter www.rasengesellschaft.de.

Foto: © subbotina/123rf.com

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