Hallimasch, Gattung Armillaria – auch als Honigpilz bezeichnet

Steckbrief – Holzzerstörende Pilze

Aus mehreren Arten bestehend, beziehungsweise Kleinarten

Lange Zeit war nur „ein Hallimasch“ bekannt, dabei handelte es sich wohl um den Honiggelben Hallimasch (Armillaria mellea (Vahl: FR.) Kummer). Doch Hallimasch-Fruchtkörper, die von Juli bis November, je nach Witterung sogar bis Dezember im Wald und in Grünanlagen zu finden sind, zeigen große Vielfalt, die sich in der Farbe der Fruchtkörper, ihrer Verbreitung, der Bevorzugung bestimmter Wirte und auch der Aggressivität dem Wirtsbaum gegenüber unterschiedlich verhalten. Inzwischen werden insgesamt sieben Arten unterschieden, die jedoch nur durch spezielle Labormethoden sicher zu bestimmen sind. Die bei uns wohl bekanntesten sind: Armellaria mellea (Vahl : Fr.) Kummer, Honiggelber Hallimasch und Armellaria ostoyae (Romagnesi) Hernrink, Dunkler Hallimasch.

 

... So gefürchtet der Hallimasch bei Forstleuten ist, so beliebt ist er bei Pilzsammlern, denn die fleischigen Fruchtkörper sind essbar, allerdings erst, nachdem sie abgebrüht oder abgekocht wurden. Da die Fruchtkörper des Hallimasches oftmals in großer Zahl eng beieinander stehen, ist die Ausbeute für den Pilzsammler sehr ergiebig.

 

Lesen Sie den kompletten Beitrag (Greenkeepers Journal 04/2017) HIER ...

 

Weitere Steckbriefe unserer Autorin Dr. Isolde Hagemann finden Sie HIER ...

Hallimasch-Fruchtkörper mit dunkelbraun gefärbtem Stiel. Die große Variabilität wird beim Vergleich der Abbildungen 4 mit 5 deutlich. (Foto: Dr. I. Hagemann)

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