Golfkontor: Autonomer Fairway-Mäher revolutioniert das Greenkeeping

Effizient, ökonomisch und einfach zu bedienen

Unermüdlich und leise bewegt er sich mitten in der Nacht über das Fairway. Der autonome Fairway-Mäher TurfLynx F3XX wurde speziell für diese Aufgabe entwickelt, arbeitet völlig selbstständig und zu 100% elektrisch. Mit seinem Einsatz können zum einen Kosten auf der Golfanlage oder dem Golfplatz reduziert werden, zum anderen wird das Greenkeeper-Team entlastet.

 

Golfanlagen und -clubs betreiben einen hohen technischen Aufwand, um ihre Fairways in einem guten Zustand zu halten. Die Pflege ist bekanntlich sehr arbeitsintensiv. Allein zwei bis viermal pro Woche werden die Spielbahnen gemäht, zur Verbesserung der Qualität regelmäßig auch quer zur üblichen Richtung. Der Einsatz von Fairway-Mähern, die stetig weiterentwickelt werden, ist hierbei selbstverständlich geworden. Nun geht die Digitalisierung noch einen Schritt weiter: Erstmals kommt mit dem Turf­Lynx F3XX ein vollautomatischer Fairway-Mäher zum Einsatz.

 

Vor seiner Inbetriebnahme wird auf Basis von GPS-Koordinaten eine Karte des Golfplatzes mit einer Vielzahl von Informationen angefertigt. Mit Hilfe dieser weiß der TurfLynx F3XX, wo er mähen muss, wo er fahren darf und wo nicht. Im Unterschied zu einem normalen Aufsitzmäher ist nach dem „Anlernen“ der Maschine keine manuelle Unterstützung oder Aufsicht der Greenkeeper mehr nötig. Durch seine selbstständige Arbeitsweise und wegen seiner minimalen Geräuschentwicklung kann der TurfLynx bei Tag und Nacht, also auch außerhalb der üblichen Arbeitszeiten, eingesetzt werden, wodurch der reguläre Spielbetrieb weniger beeinträchtigt wird. Der wartungsarme Mäher kommt ohne Hydraulikleitungen aus, besitzt eine enorme Reichweite und lässt sich schnell laden. Nach getaner Arbeit kehrt die Maschine zum Wartungsgebäude oder zur Greenkeeperhalle zurück.

 

Da die Gesamtfläche der Fairways auf Golfanlagen etwa 20-25% beträgt, können die geschaffenen zeitlichen Freiräume für andere anspruchsvolle Tätigkeiten genutzt werden, die sich nicht oder nur schwer digitalisieren lassen. Zudem werden die Emissionen im Vergleich zu üblichen Mähern mit Verbrennungsmotor um 100% reduziert. Und auch bei den Mähkosten lassen sich über 70% einsparen.

 

Der TurfLynx dient überwiegend als Geräteträger für Spindeln. Golfanlagen und -clubs können sich für eine Spindelmarke, die Anzahl der Messer pro Schneidzylinder oder entsprechendes Zubehör entscheiden, auch für ihre eigenen Schneideeinheiten. Das hat den entscheidenden Vorteil, dass nicht auf die bereits bekannte Qualität verzichtet werden muss. Auch der Sicherheitsaspekt wurde bei der Entwicklung nicht außer Acht gelassen: Mehr als 100 Sensoren am Gerät sorgen dafür, dass Menschen, Tiere und Hindernisse erkannt und geschützt werden, sobald sie dem Faiway-Mäher näher als zwei Meter kommen.

 

Anfang 2020 hat Golfkontor den exklusiven Vertrieb von TurfLynx für Deutschland übernommen. Als Modelle gibt es derzeit den F315 und den F340, mit und ohne Allrad-Antrieb. Das „F“ steht für Fairwaymäher, die „3“ für die Anzahl der Räder und die verbleibenden Zahlen stehen für die jeweilige Akkuleistung in Kilowattstunden. Zwei Arbeitsbreiten stehen zur Auswahl: 1,5 sowie 1,8 Meter. Der TurfLynx wird aktuell sowohl zum Kauf, als auch im Leasing angeboten – je nach Kundenwunsch. Im Hinblick auf Service und Ersatzteilbeschaffung arbeitet Golfkontor eng mit dem Entwickler in Portugal sowie dem Unternehmen VDB Technics in Belgien zusammen. Eine Fernwartung ist jederzeit möglich.

 

Weitere Informationen unter www.golfkontor.de.

 

Stand: Greenkeepers Journal 3/2020

Der TURFLYNX F315 – vollständig autonom und 100% elektrisch, ­wodurch sich mehr als 70% der Mähkosten einsparen lassen und das Greenkeeping entlastet werden kann. (Fotos: Turflynx)

Der TurfLynx dient als Geräteträger für Spindeln, auch eigene Schnei­deeinheiten können angebaut werden. Über 100 Sensoren sorgen dafür, dass Hindernisse erkannt werden.

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