Ein Forschungsprojekt zur Herbizidfreien Unkrautkontrolle auf Rasenflächen

Hahn, D., B. Leinauer und K.G. Müller-Beck

Einleitung

Das gesamte Entwicklungskonzept entstand vor dem Hintergrund, dass in den Niederlanden im Rahmen des „Green Deal 2020“ seitens der Regierung ein umfangreicher Verzicht auf die Anwendung von Pflanzenschutzmittel im Rasensektor zu erwarten sein wird, um eine grüne, nachhaltige Zukunft zu gewährleisten. Sofern Herbizide im Rasenbereich verboten werden, sind deshalb ökologische Alternativen für ein nachhaltiges Rasenmanagement zu entwickeln.

 

Dieses umfangreiches Forschungsprojekt zur Frage der Herbizid-freien Unkrautbekämpfung auf Golf-Fairways, wurde an der Universität Wageningen im Jahre 2018 gestartet. Unter dem Titel: „Non-herbicidal Weed Control for Turf Areas“ wird dieses innovative Forschungsvorhaben im Rahmen einer Dissertation von Daniel Hahn (M.Sc.) in Begleitung von Prof. Dr. B. Leinauer bearbeitet. Das Forschungsprojekt wird von der Dutch Turfgrass Foundation (TuRF) und der Deutschen Rasengesellschaft (DRG) gefördert.

 

Ein Ansatz zur Intensivierung nachhaltiger Rasenpflege-Konzepte wäre es, Gräser mit guten Raseneigenschaften für den Golfbereich zu selektieren, die darüber hinaus die Fähigkeit zur Unterdrückung von Unkräutern besitzen. Aus der Literatur sind Festuca-Arten mit allelopathischer Veranlagung bekannt. Auf diesem Kenntnisstand wird das Forschungsprojekt durchgeführt.

 

Den detaillierten Artikel (Rasen 01/2019) finden Sie HIER ... (Download PDF)

oder auf der Homepage der Deutschen Rasengesellschaft (DRG) e.V. unter www.rasengesellschaft.de.

Gemeinsame Entwicklung von 60 Rotschwingel- und 20 Kleesamen in der Klimakammer. (Foto: D. Hahn)

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