Divots in der Rasennarbe – ein Maß für die Belagsqualität

Müller-Beck, K.G.

Einleitung

Sowohl bei der Austragung von Fußballspielen als auch bei der Durchführung von Golfturnieren steht für alle Beteiligten in zunehmendem Maße die Qualität des Rasens im Blickpunkt. Die Optik für die Fernsehübertragungen ist dabei nur eine Seite der Bewertung, für die Spieler kommt es auf die Standfestigkeit und den „Gliding-Effekt“ des Balles an.

 

Der Naturrasen liefert einen „Spielbelag“ aus einer Pflanzendecke, die einerseits den Tritt der Fußballstollen verträgt, andererseits aber eine ausreichende Scherfestigkeit aufweisen muss, damit die Spieler einen festen Stand behalten. Bei den Gräsern für den Fußballrasen haben sich die Arten Lolium perenne und Poa pratensis bestens bewährt.

 

Im Golfbereich gelten ebenfalls gute Standbedingungen auf dem Abschlag als Voraussetzung für einen erfolgreichen Drive. Hier können Divots zu einer starken Beeinträchtigung führen.

 

Je nach Witterungsbedingungen verändern sich die Eigenschaften des Rasens (feucht/trocken oder hart/weich), sodass für das jeweilige Spiel die am besten geeigneten Schuhvarianten ausgewählt werden müssen.

 

Den detaillierten Artikel (Rasen 04/2018) finden Sie HIER ... (Download PDF) oder auf der Homepage der Deutschen Rasengesellschaft (DRG) e.V. unter www.rasengesellschaft.de.

 

Weitere wissenschaftliche Beiträge der Deutschen Rasengesellschaft e.V. finden Sie HIER ...

Konstruktion eines „Divot Makers“ mit einem justierbaren Wege zur Einstellung der Tiefe beim Ausschlagen von Divots auf Versuchsparzellen eines Golfrasens. (Foto: K. Carey und E. Gunn, 2000)

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