Wie „pushy“ darf es denn sein im Golfgeschäft?

Im Wettstreit um Aufmerksamkeit und Interaktion arbeiten Apps und Webapps zunehmend mit Push-Nachrichten. Der Erfolg ist dabei keineswegs garantiert. Push-Nachrichten sind kleine Popups, die sich mit einer kurzen Meldung und einem Link in den Vordergrund drängen. Sollte man diese Technik auch im Golfgeschäft nutzen? Einsatzmöglichkeiten im Bereich Startzeiten, Turniere und Gastronomie gibt es viele. Es bleibt allerdings die Frage, ob sich genügend Kunden und Mitglieder finden, die den nicht unbeträchtlichen Entwicklungs- und Betriebsaufwand für diesen Informationsdienst rechtfertigen.

 

Die hinter dieser Frage stehende Skepsis begründet sich aus der zunehmend zu beobachtenden Ablehnung der Mobilgerätenutzer, die sich der Push-Nachrichtenflut dadurch erwehren, dass sie den Service gar nicht erst zulassen oder nach ein paar Meldungen abwählen. Wer auf ein Millionenpublikum zielt, findet bei 5 bis 10% Pushnachrichten-Empfängern eine immer noch attraktive Größenordnung. Im Geschäft der Golfanlagen ist indes eher mit einer günstigstenfalls 1.000-köpfigen Lesergruppe zu rechnen. Ist daraus eine Größenordnung von Teilnehmern zu gewinnen und zu halten, die eine Entwicklungsinvestition im fünfstelligen Bereich rechtfertigen? Wir haben da unsere Zweifel.

 

Weitere praxisnahe Tipps finden Sie auch unter www.gkmb-blog.de.

 

Autor: Joachim Geffken, G.K.M.B. GmbH | golfmanager 03/2018

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